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Stichwörter im Ortsrat Meinsen/Warber: "Flächenbevorratung" und "Bestattungskultur" / Mindestens 2000 Quadratmeter

Friedhofserweiterung birgt reichlich Diskussionsstoff

Meinsen/Warber (bus). Die gemeinsam tagenden Ortsräte Meinsen und Warber haben während ihrer jüngsten Sitzung einmütig der Neuaufstellung des städtischen Flächennutzungsplans zugestimmt. Auch mit den ebenfalls von Stadtplaner Klaus Wolter vorgestellten Graben- und Grünflächenverzeichnissen hatten die Lokalpolitiker eingedenk der Fortschreibungsmöglichkeiten des Kartenwerks keine erheblichen Probleme. Der Tagesordnungspunkt "Bebauungsplan Friedhof Meinsen" barg indessen reichlich Diskussionsstoff in sich.

veröffentlicht am 19.07.2006 um 00:00 Uhr

Auf dem Meinser Friedhof ist gegenwärtig mehr Platz als diese pe

Bei dem mit der Ordnungsnummer 250 ausgestatteten Plan geht es - was in der Sitzung nicht explizit zur Sprache kam - vor allen Dingen um Versäumnisse, die in Teilen der Kirchengemeinde der Bückeburger Stadtverwaltung vorgehalten werden, um Grundstückerwerbs- und Gestaltungsmöglichkeiten. Was im Amtsdeutsch der Abteilung "Flächenbevorratung" (Wolter) und von kirchlicher Seite dem Themenbereich "Bestattungskultur" (Pastor Ulrich Hinz) zugeordnet wird, wurde insbesondere wegen der Eigentumsverhältnisse in der öffentlichen Erörterung nicht angesprochen. Die für eine Entschlussfassung zuständigen Meinser Lokalpolitiker verständigten sich auf die Forderung nach einer Bebauungsgrenze im südlichen Areal, und darauf, dass zur Erweiterung des Gottesackers "mindestens 2 000 Quadratmeter" benötigt würden. Ortsbürgermeister Rudi Beier (Warber) bestätigte eine Meldung dieser Zeitung, nach der der Landtagsabgeordnete Friedel Pörtner den Bau des Geh/Radweges "Zwischen den Wegen" für das bevorstehende Jahr angekündigt habe. Ortsbürgermeister Dieter Wilharm-Lohmann (Meinsen) kam auf einen LZ-Bericht zu sprechen, in dem Pörtner Finanzierungsmöglichkeiten zur Umgestaltung der Meinser Aue-Insel darstellte. "Wir sind hoch erfreut", kommentierte Wilharm-Lohmann den unerwarteten Geldsegen. "Das begrüße ich total", merkte Anka Knechtel an. Beier plädierte dafür, die Turnhalle der Grundschule in das dem Hochwasserschutz dienende Konzept einzubeziehen. Wolter zitierte aus einem von der Stadt in Auftrag gegebenen Mobilfunk-Standortgutachten. Zur Erinnerung: In Meinsen und Warber hatte die Errichtung einer zweiten Sendeanlage im vergangenen Jahr beträchtliche Diskussionen ausgelöst. Die Experten hätten mitgeteilt, berichtete der Stadtplaner, dass beide in der Ortslage Hevesen stehenden Türme "auch bei Vollauslastung zu keinerlei Problemen führen" würden. Hinz meinte: "Jetzt ist derEmpfang endlich in Ordnung."

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