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Pfadfinder "Bilche" holen das Licht aus Hannover nach Bückeburg

Friedenslicht soll Hoffnung geben

Bückeburg (jp). Auch in Bückeburg ist das Friedenslicht aus Bethlehem angekommen. Das Friedenslicht, das in der Geburtskirche Jesu im Heiligen Land entzün det und anschließend von Pfadfindern in der ganzen Welt verbreitet wird, gilt als Symbol der Hoffnung in einer gewalttätigen und dunklen Welt.

veröffentlicht am 16.12.2008 um 00:00 Uhr

Die Pfadfinder vom Stamm der Bilche mit dem Friedenslicht aus Be

Seinen Weg nach Bückeburg fand das Friedenslicht über Hannover: Dort fand am 3. Advent in der Nazarethkirche die Aussendefeier statt. Gastgeber waren der Verband Christlicher PfadfinderInnen (VCP) Bezirk Hannover und die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) Hannover Bezirk. Sie konnten dabei rund 400 Pfadfinder aus ganz Niedersachsen begrüßen, darunter auch eine 30-köpfige Gruppe von Pfadfinderkindern aus Bückeburg. Zum 22. Mal ist das Friedenslicht in diesem Jahr in der Geburtsgrotte zu Bethlehem entzündet und von einem österreichischen Kind abgeholt worden. Mit dem Flugzeug ging es nach Wien, wo es von Pfadfindern aus ganz Europa übernommen wurde. In einer Schneeballstaffette wird es derzeit überall in Deutschland verteilt. Nach dem Aussendegottesdienst in der hannoverschen Nazarethkirche werden Pfadfinder bis zum vierten Advent das Licht in öffentlichen Einrichtungen wie Altenheimen und Krankenhäusern überall in Niedersachsen verteilen. In Bückeburg brachten die Pfadfinder vom Stamm der Bilche das Friedenslicht zunächst zur Weihnachtsmarktbühne vor der Stadtkirche. "Dieses Licht soll Hoffnung bringen, die Dunkelheit erhellen und die Angst nehmen", erklärte Pfadfinder-Chef Stefan Specht. Mit einer kleinen Andacht hieß Pastor KlausZastrow von der Stadtkirchengemeinde Bückeburg das Licht willkommen: "Der Frieden ist ein eigenartiges Ding: Noch niemand hat ihn gesehen, aber alle wünschen ihn herbei." Zastrow zitierte aus dem Buch Jesaja: "Bereitet dem Herrn den Weg; denn siehe, der Herr kommt gewaltig!" Zur Zeit, so Zastrow, sähen die Menschen jedoch vor allem die Wirtschaftskrise gewaltig auf sich zukommen. Doch auch in dieser Zeit stehe Gott für den Frieden bereit. Von der Weihnachtsmarktbühne wurde das Friedenslicht in die verschiedenen Bückeburger Kirchen gebracht. Am Heiligen Abend werden die Pfadfinder um 16 Uhr mit dem Friedenslicht in den Gottesdienst in der Stadtkirche einziehen. Um 17 Uhr beginnt die Christmette in der Jetenburger Kirche. Auch hier wird das Friedenslicht während des Gottesdienstes in die Kirche getragen werden und seinen Platz an der Krippe neben dem Altar finden.



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