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Auf den Spuren der deutschen Fußball Geschichte

Freundeskreis Preußen Hameln 07 in Dortmund

HAMELN. Ein 16 Mann starkes Team des Freundeskreises Preußen Hameln 07 wandelte im Deutschen Fußball Museum in Dortmund auf den Spuren des deutschen Fußballs.

veröffentlicht am 24.08.2017 um 00:00 Uhr

Eckard Koss und Paule Klenner hinter dem WM-Pokal von 2014 im Deutschen Fußball Museum in Dortmund. FOTO: KHT

Autor:

Karl-Heinz Teiwes

Rechter Hand vom Hauptbahnhof Dortmund empfing die Reisegruppe schon der imposante Bau des Museums. Die erste Station befasste sich mit der WM 1954. Hinter dem signierten original Spielball des 54er WM Finales stehend, umringten die damaligen Weltmeister die Besucher im Halbkreis. Um die Ecke hockten Manni Kühne und Frank Zylla vor einem nostalgischen Fernseher dieser Zeit und schauten gebannt das Endspiel im Berner Wankdorf Stadion. Den nächsten Raum beherrschte eine große Weltkugel, um die herum alle Fußballweltmeisterschaften in Wort, Bild, Video und mit authentischen Utensilien hervorragend präsentiert werden. Nachdem alles ausführlich betrachtet war, tauschte sich der Freundeskreis zur Halbzeitpause im Restaurant über das Gesehene aus, um danach im 3D-Kino „WM 2014-Goldene Generation“ sehr plastisch von den Weltmeistern von 2014 aus ihrer Sicht über den Ablauf ihrer gewonnenen Weltmeisterschaft informiert zu werden. Dabei wurden bei Frank Lorenz Erinnerungen an die WM wach, die er live in Brasilien erlebt hatte. Die WM- und Europacup-Pokale und Trophäen werden in der Schatzkammer des Museums im ersten Stock ins rechte Licht gerückt. Nur der 2014 errungene WM-Pokal fehlte, den präsentierten Eckhard Koss und „Paule“ Klenner später in einer gesonderten Veranstaltung. Nach der Reise durch die Geschichte der deutschen Fußballclubs, die Bundesliga-Dekaden und der Deutschen Fußball Liga, ging es durch das Bundesliga Karussell mit Demonstrationen vom DFB-Pokal und Europa- Pokal zum gemütlichen Verweilen in Sepp Herbergers Bibliothek. Im Bus der deutschen Nationalmannschaft, kann man die Annehmlichkeiten, die die Nationalspieler beim Transport genießen, am eigenen Leib erfahren. Da noch Zeit bis zur Abfahrt des Zuges war, schauten sich die Preußen Fans das Spiel Wolfsburg – BVB, das der BVB 3:0 gewann, in einer typischen Dortmunder Bierkneipe an. Auf der Rückfahrt wurde in nostalgischen Erinnerungen der eigenen Fußballerlaufbahnen geschwelgt. Am lustigsten war die Anekdote von „Paule“ Klenner, der erzählte, dass er als achtjähriger Junge am Eingang zur alten Kampfbahn am Bürgergarten stand und rein wollte. Als die 07 Mannschaft aus dem Vereinslokal an der Scharnhorst Straße kam, fragte Paule das inzwischen verstorbene Hamelner Urgestein „Seppel“ Menges: „Onkel, nimmst du mich da mit rein?“ Daraufhin nahm Seppel den kleinen Paule aus der Schlachthofstraße an die Hand und nahm ihn mit auf den Platz. Aus diesem Erlebnis wurde eine jahrzehntelange Freundschaft. Sie spielten noch zusammen in einer Mannschaft bei den Preußen und Paule holte Seppel noch bis nach seinem 90. Geburtstag ab, um zum Freundeskreis Frühstückstreffen zu gehen.



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