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"Zweins" stellt Fantasy-Saga im Landesmuseum vor / Vonscheidt ist begeistert

Freude bei "Fürstenblut"-Fans: Dritter Teil ab November im Handel

Bückeburg (mig). Fürstenblut-Fans aufgepasst: Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft ist ab Mitte November der dritte Teil der Fantasy-Saga im Fachhandel erhältlich. Die Familien-Geschichte um Emma zu Schaumburg-Lippe trägt den Titel "Gedanken aus der Unendlichkeit" und wurde von Autorin Nane Lenard (alias Nicole-Annette Leonhard) und Claudio di Facere als Hörbuch vertont.

veröffentlicht am 03.11.2007 um 00:00 Uhr

"Wir dürfen Geschichte nicht vergessen, weil daraus Böses erwach

Aufgrund des großen Zuspruchs während der Langen Nacht der Kultur wird das Künstlerduo "Zweins" das neue Werk am Samstag, 17. November, um 19.30 Uhr im Landesmuseum vorstellen. Ein Geist geht um in Schaumburg - der Geist von Emma zu Schaumburg-Lippe. Auf den Spuren ihrer eigenen Geschichte gelangt das Mädchen aus dem 19. Jahrhundert zunächst nach Stadthagen in die Fürstengruft, besucht später das Mausoleum bei Schloss Baum und wundert sich dabei über die modernen Zeiten. Mit von der (Land-)Partie: die realen Gestalten von Nane Lenard und Claudio di Facere. "Der Geist wird auf meinem Dachboden entdeckt", sagt die Autorin, die passenderweise in Bückeburg "Auf der Widdserburg" wohnt. Zur Sprache kommt im dritten Teil aber nicht nur Lokal-Geschichte, es wird auch philosophiert. Wichtiges Thema in "Gedanken aus der Unendlichkeit": der Kampf gegen das Böse und gegen das Vergessen. "Wir dürfen Geschichte nicht vergessen, weil daraus Böses erwachsen kann", sagt Nane Lenard. Damit die Fakten stimmen, hat Lenard Monate im Staatsarchiv recherchiert, unterstützt wurde sie von den Historikern Brage und Helge bei der Wieden. "Die Lebensgeschichte ist genauso passiert", sagt Lenard, "auch die Details sind stimmig." Die Autorin will mit einer Mischung aus spannender Story und Lokalkolorit "Geschichte erlebbar machen". Eine Kostprobe liefert "Zweins" am 17. November im Landesmuseum. Historische Kostüme, Wolfshund Paula und befreundete Geister sorgen für den passenden Rahmen; im Preis von 8 Euro inbegriffen ist eine Führung. "Das passt ideal zu unserem Konzept einer erlebbaren Landesgeschichte", freut sich Dr. Wolfgang Vonscheidt vom Landesmuseum, der in Zukunft auf "andere Präsentationstechniken" setzen will (Jazzmusik, Sonderausstellungen). Vorstellen können sich beide Parteien deshalb, die Zusammenarbeit mit Workshops für Schüler fortzusetzen. Kulturausschusschef Albert Brüggemann: "Das Landesmuseum ist ein Ort, der nicht brachliegen darf. Gut, dass er aus seinem Dornröschenschlaf geweckt wurde." Wer sich für die ersten beiden Bände von "Fürstenblut" interessiert, kann beide Hörbücher mit den Titeln "Die Rückkehr der Töchter" und "Die Brücke der Ewigkeiten" zum Einführungspreis bis Ende Oktober für zehn Euro erwerben. Je ein Euro geht an "Kinder in Not" und "Schaumburger Landschaft". Die Hörbücher gibt's in den Buchhandlungen Scheck und Frommhold sowie im Kunst- und Antiquitätengeschäft Scheloske und Becker. Eine Bestellung im Internet unter www.fuerstenblut.de ist ebenfalls möglich.

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