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Um fast 20 Prozent

Fremdenfeindliche und antisemitische Straftaten nehmen zu

Berlin (dpa) - Die Zahl der fremdenfeindlichen Straftaten ist im vergangenen Jahr um fast 20 Prozent auf rund 7700 gestiegen. Einen ähnlich hohen Anstieg verzeichneten die Sicherheitsbehörden bei den antisemitisch motivierten Straftaten.

veröffentlicht am 14.05.2019 um 16:25 Uhr
aktualisiert am 14.05.2019 um 17:44 Uhr

Die Zahl der fremdenfeindlichen Straftaten ist 2018 um fast 20 Prozent auf rund 7700 gestiegen. Foto: Sebastian Gollnow

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) betonte bei der Vorstellung der Statistik zur politisch motivierten Kriminalität im Jahr 2018, knapp 90 Prozent der 1799 antisemitischen Straftaten des vergangenen Jahres seien dem «Phänomenbereich rechts» zuzuordnen.

Einen noch größeren Anstieg registrierte die Polizei bei Straftaten, die in Zusammenhang mit politischen Konflikten im Ausland stehen. So kam es beispielsweise nach Beginn der türkischen Militäroffensive im syrischen Afrin zu Angriffen auf mehrere Einrichtungen, die von Türkeistämmigen besucht werden.

Die Zahl der Delikte radikaler Islamisten ging dagegen zurück. Das könnte nach Einschätzung der Sicherheitsbehörden damit zusammenhängen, dass die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien und im Irak zurückgedrängt wurde.

Laut Bundeskriminalamt wurden 2018 bundesweit 910 Straftaten mit islamfeindlichem Hintergrund

(Vorjahr: 1075) erfasst sowie 121 christenfeindliche Delikte (Vorjahr: 129).



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