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Freisprechung bei den Dachdeckern

Durchweg gute Leistungen haben die frisch gebackenen Gesellen der Dachdecker-Innung Hameln-Pyrmont während ihrer dreijährigen Ausbildungszeit erbracht. Heimische Unternehmen haben dafür gesorgt, ihnen einen Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft zu bieten. Auf dieses Fundament können Sie nun bauen.

veröffentlicht am 03.07.2009 um 06:25 Uhr

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Stefan Kracht, Lehrlingswart der Dachdecker-Innung Hameln-Pyrmont, ist voll des Lobes für die neuen Gesellen: „Sie haben alle durchweg gute Leistungen in ihrer Ausbildung erbracht, und ich hoffe, dass sie eine gute Zukunft in diesem Beruf haben werden.“ Die Freisprechung der neuen Gesellen im Forum der Eugen-Reintjes-Schule an der Breslauer Allee fand denn auch bei guter Stimmung statt. Freunde und Familien waren ebenso dabei wie Vertreter der Unternehmen, die den sieben jungen Männern in den vergangenen drei Jahren einen Ausbildungsplatz und damit eine goldene Zukunftsperspektive bieten konnten. Golden deshalb, weil Handwerk eben weiterhin goldenen Boden hat – auch in Krisenzeiten.

Während dieser Zeit haben die jungen Männer eine Menge gelernt – mehr als sie sich das vorher ausgemalt hatten. Denn der „Aktionsraum“ des Dachdeckers ist groß. Zu seinen Aufgaben zählen unter anderem der Einbau von Fertigdachgauben, Steildachdeckung, Flachdachabdichtungen, Dachbegrünung, Bauklempnerarbeiten sowie Feucht- und Nassraumabdichtungen und Schornsteinkopfbekleidungen. Dies zeigt deutlich, wie vielfältig die Aufgaben der Dachdecker sind. Folglich ist die Ausbildung nicht nur schweißtreibend, sondern auch anspruchsvoll.

Und lebensnotwendig obendrein. Dies zeigte der Orkan Kyrill, der vor über zwei Jahren durch Europa tobte, deutlich. Fast rund um die Uhr waren in den folgenden Wochen die Dachdecker-Unternehmen aus der heimischen Region im Einsatz, um Schäden an Hunderten Häusern instand zu setzen. Und dass es in den kommenden Jahren vermehrt zu solchen Wetterkapriolen kommen wird, steht außer Frage. So kommt dem Dachdeckerhandwerk eine große Bedeutung zu.

Übrigens: Von den sieben Prüflingen ging Marcel Knief von der Firma Haake aus Bad Münder als Jahrgangsbester hervor. Seine Leistung belohnte die Innung mit einem Schieferhammer.

Die Namen: Julian Wodke - Firma Herrmann (Dohnsen)

Mario Giese - Firma Gellner (Lichtenhagen)

Sebastian Lemberger - Firma Maulhardt (Hameln)

Patrick Dölle - Firma Maulhardt (Hameln) Daniel Post - Firma Masur (Hameln)

Jan-Phillip Helms - Firma Kastner (Hameln) Marcel Knief - Firma Haake (Bad Münder)

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