weather-image
Treffen der Arbeitsgemeinschaft niedersächsischer Freilichtbühnen in Osterwald

Freilichtbühnen tauschen sich aus

OSTERWALD. Die Osterwaldbühne war Gastgeber der diesjährigen Tagung der niedersächsischen Freilichtbühnen.

veröffentlicht am 12.10.2017 um 00:00 Uhr

Begegnung mit dem kleinen Onkel auf dem Bühnengelände Foto: Alena Berg/PR

Die Arbeitsgemeinschaft wurde 1986 mit dem Ziel gegründet, die Belange der niedersächsischen Bühnen gegenüber dem Land Niedersachsen gebündelt zu vertreten und die Zuschüsse vom Land zu verwalten und unter den Bühnen aufzuteilen.

Nach einer herzlichen Begrüßung von der stellvertretenden Ortsbürgermeisterin Nina Wüstemann und der Bühnenvorsitzenden Solveig Everding wandten sich die Bühnenvorsitzenden und Geschäftsführer der acht anwesenden Bühnen dem Jahresbericht des Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft, Jürgen Schevel aus Bad Bentheim, zu.

Anschließend informierte die stellvertretende Vorsitzende des Verbandes Deutscher Freilichtbühnen, Simone Berg, über aktuelle Maßnahmen und das im Mai diesen Jahres in Berlin stattgefundene Jubiläum des Bundes Deutscher Amateurtheater, an dem rund 100 Teilnehmer der Freilichtbühnen teilgenommen und für Freilichttheater die Werbetrommel gerührt hatten.

Beate Kegler berichtet über Zwischenergebnisse der Freilichtbühnenstudie. Foto: Simone Berg
  • Beate Kegler berichtet über Zwischenergebnisse der Freilichtbühnenstudie. Foto: Simone Berg

Mit Spannung erwartet wurde das Schwerpunktthema des Tages: Beate Kegler von der Uni Hildesheim lieferte erste Zwischenergebnisse zur „Freilichtbühnenstudie“. Sie war in diesem Sommer auch in Osterwald zu Gast, interviewte einige Mitglieder, hospitierte hinter den Kulissen und sah sich eine Aufführung von „Schlager lügen nicht“ an. Die Studie soll zusammenstellen, was das besondere Flair von Freilichttheater ausmacht, mit welchen Veränderungen und Herausforderungen die Freilichtbühnen konfrontiert sind und aufzeigen, welche Handlungsempfehlungen sich daraus für die Akteure, den Verband Deutscher Freilichtbühnen und die Kulturpolitik ableiten lassen. Finanziert wird die Studie durch Projektfördermittel des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK). Im Februar 2018 sollen die Ergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Man einigte sich intern bereits jetzt darauf, Zuschüsse für die kommenden Jahre dafür zu verwenden, mit diesen Ergebnissen weiterzuarbeiten, um die Handlungsempfehlungen auch gezielt umsetzen zu können.

Bei der abschließenden Bühnenführung herrschte ein reger Austausch. Dieser wird bereits in vier Wochen fortgesetzt, wenn in Lübbecke/Westfalen die Jahrestagung des Verbandes Deutscher Freilichtbühnen Region Nord stattfindet, bei dem die niedersächsischen Bühnen auch dabei sind.

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2017
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare