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Lauenauer Stammtisch erinnert sich an alte Tradition

Freie Sicht - dank Osterfeuer

Lauenau (nah). 15 Männer haben tüchtig aufgeräumt. Ein seit Jahren verwahrlostes Gartengrundstück unterhalb des Gasthauses "Felsenkeller" wurde von alten Bäumen und Büschen befreit. Die Zweige türmen sich bereits hoch auf einem Haufen. Mit ihrer nützlichen Tat wollen die Helfer eine alte örtliche Tradition neu beleben: Am Ortsausgang in Richtung Rodenberg wird ein Osterfeuer entzündet.

veröffentlicht am 19.03.2008 um 00:00 Uhr

Einmal nicht im Sudhaus: Braumeister Thomas Rupp steuerte den kl

Auf die Idee ist die Herrenrunde während ihres wöchentlichen Stammtischabends gekommen. Seit 30 Jahren schon kommt der Kreis in der Braustube von Thomas Rupp zusammen. Hans-Dieter Reisse, Wilhelm Ragge, Frank Großmann und etliche andere Lauenauer reden dann über die große und die kleine Politik - und sie schmieden mitunter gemeinsame Pläne. Dabei fiel irgendwann einmal der Blick auf den nicht mehr so freien Blick in die Landschaft. Denn früher öffnete sich von den Fenstern des Lokals und vom großen Biergarten aus ein prächtiges Panorama. Doch der wilde Bewuchs in der benachbarten Gartenparzelle hatte überhandgenommen. Schnell war mit den Eigentümern Einigkeit erzielt. Und so packten der Braumeister selbst und seine Freunde tüchtig an. Aber das war nur der erste Teil der Geschichte. "Schade, dass es schon lange kein großes Osterfeuer mehr in Lauenau gibt", bedauerte es Reisse. Zwar zündet der örtliche Sportverein Victoria auf seinem Gelände in jedem Jahr einen kleinen Scheiterhaufen an. Schon lange vorbei aber sind die spektakulären Veranstaltungen auf dem früheren Festplatz, weil dort die Siedlung "Rothebreite" entstanden ist. So wurde nun von der einfallsreichen Runde ein neuer Platz gefunden, auf dem am kommenden Sonnabend, 22. März, die Flammen schlagen werden. Natürlich gehören zur Veranstaltung auch Bier und Bratwurst, die Gastwirt Rupp zur Veranstaltung beisteuern will. Und er hat auch schon eine Idee, falls das Wetter nicht mitspielen sollte: "Von der Braustube aus kann das Feuer gut beobachtet werden." Und nicht nur das: Der Blick ins Tal zu möglichen weiteren Osterfeuern in der Umgebung ist ebenfalls wieder frei.



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