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"Gute Saison mit bombigem Start" / Rund 13 000 Wasserratten im Sonnentalbad

Freibadsaison geht morgen zu Ende

Rolfshagen (la). Am Sonntag endet die Freibadsaison in Rolfshagen. Die Frühschwimmer haben bereits am Donnerstag "Abschied gefeiert". Bei einem leckeren Frühstück haben ein gutes Dutzend Männer und Frauen, die alle fast täglich ihre Runden im Sonnentalbad gedreht haben, die Saison ausklingen lassen.

veröffentlicht am 13.09.2008 um 00:00 Uhr

Mit einem gemeinsamen Frühstück haben die Dauerschwimmer die Sai

Unter ihnen ist auch Helga Schaeling, die mit ihren 80 Jahren noch regelmäßig zum Schwimmen in das Freibad kommt. "Mir wird etwas fehlen, wenn das Bad geschlossen ist", stellte Doris Leder fest, die nur während ihres Urlaubs den täglichen Schwimmsport im Freibad "geschwänzt" hat. "Nach einem bombigen Start war es insgesamt eine gute Saison", resümierte Schwimmmeisterin Andrea Jagata. Insgesamt sei der Sommer gut gewesen. Allerdings hätten längere Abschnitte mit etwa 30 Grad gefehlt, die sicher noch mehr Badegäste gelockt hätten. "Es war aber fast immer Schwimmwetter", so Andrea Jagata. Rund 13 000 Badegäste hat sie gezählt. Dank des hochsommerlichen Wetters im Mai haben viele Besucher Dauerkarten gekauft. 173 Familienkarten, 25 Dauerkarten für Erwachsene und 79 für Kinder und Jugendliche wurden verkauft. Gut angenommen wurde auch wieder das Früh- und Spätschwimmen zu vergünstigten Eintrittspreisen. Auch Melanie Aldag vom Freibad-Kiosk ist mit der Saison zufrieden. "Es waren fast immer Badegäste da und durch die verschiedenen Aktionen wurden sogar einige mehr angelockt." Am Montag wird Schwimmmeisterin Andrea Jagata den Wasserstand in dem großen Becken absenken und die Eiskissen, die das Gefrieren des Wassers verhindern sollen, platzieren. "Dann gibt es noch einiges in der Technik zu tun, um das Bad winterfest zu machen und wenn noch Zeit ist, werde ich Malerarbeiten erledigen, die sonst vor dem Beginn der neuen Saison fällig wären", so Andrea Jagata. Ob in der Winterpause die Beckenkopfsanierung durchgeführt wird (wir berichteten), ist allerdings noch nicht sicher. Die Kosten dafür sind seit der Planung enorm gestiegen. Demnächst soll in den politischen Gremien der Gemeinde darüber diskutiert werden, ob der Beckenkopf mit Edelstahl saniert wird oder ob vielleicht doch die Reparatur durch eine Fachfirma ausreicht.

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