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Überzeugender Auftakt der Themenwoche der Freien ev. Gemeinde / Zum Einstieg ein Drei-Gang-Menue für 140 Gäste

"Frauen und Männer ergänzen sich wundervoll"

Ahnsen (sig). Die Themenwoche der Freien evangelischen Gemeinde zu Fragen des Lebens hat schon bei derüberaus gelungenen Auftaktveranstaltung gezeigt: Die Fragen sind so vielfältig wie die Antworten; und das Leben zu meistern, bleibt die größte Herausforderung, die es gibt. Die Organisatoren der Themenwoche wollen dabei etwas Hilfestellung leisten. Das ist ihnen bislang auf überzeugende Weise geglückt.

veröffentlicht am 10.05.2007 um 00:00 Uhr

Ein großes Team der Berufsbildenden Schule in Stadthagen aus dem

Zum Einstieg gab es an festlich gedeckten Tischen für rund 140 Gäste ein Drei-Gang-Menü, das Auge und Gaumen erfreute. Anschließend folgte ein bekannter Sketch, der zeigte, wie sich eine im Grunde unwichtige Meinungsverschiedenheit um ein gewöhnliches Frühstücksei zur handfesten Auseinandersetzung entwickeln kann. Beatrix Heinecke und PastorFrank Kohlmeyer spielten das streitbare Ehepaar sehr überzeugend. Im Mittelpunkt stand jedoch das Referat von Pastor Eberhard Müller aus Magdeburg, der die gesamte Themenwoche begleitet. Sein witzig und auf den ersten Blick zugleich widersprüchlich formuliertes Thema lautete: "Verheiratet - und trotzdem glücklich." Am Anfang arbeitete der Theologe einige Unterschiede zwischen den beiden Geschlechtern heraus. Frauen seien romantischer und zu mehr Zuneigung befähigt, aber im Intellekt absolut gleichwertig. In der Kommunikation gebe es deutliche Unterschiede. Im Laufe eines Tages würden es die Frauen im Durchschnitt auf 23 000 Wörter bringen, die Männer aber nur auf die Hälfte. Eberhard Müller empfiehlt den Partnern, den anderen Kommunikationsstil (Frauen denken unter anderem häufig laut) zu akzeptieren. Am wichtigsten sei es jedoch, Achtung voreinander zu haben und Gefühle zwar zuzulassen, aber letztlich beherrschen zu können. Wer seinen Partner liebt, der sollte das auch durch die nötige Geduld, durch Lob und Anerkennung zeigen und die vorhandenen Unterschiede einfach akzeptieren. Jede Krise sollte als eine Chance verstanden werden, gemeinsam einen Ausweg zu finden und aufeinander zuzugehen. In allen Lebenslagen sei es wichtig, Verständnis für den Partner aufzubringen und ihm immer wieder seine Liebe zu beweisen. Der Theologe leugnet nicht, dass Liebe auch Arbeit an sich selbst bedeutet. Aber sie lohne sich. Vor allem dann, wenn das Paar Jesus aktiv in seinen Alltag mit einbeziehe. Der Vortrag gipfelte in der mit viel Beifall aufgenommenen Feststellung, dass sich Frauen und Männer wundervoll ergänzen. So habe es auch Gott gewollt.



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