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Diskussionsabend soll auch Nicht-Kirchgänger ansprechen

Forum zum Thema "Meine Kirche"

Sülbeck (mw). Mehr als ein Jahr lang hat sich ein Ausschuss des Gemeindekirchenrates der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Sülbeck nach Auskunft von dessen Pastor Hartmut Ahrens Gedanken über die Zukunft der Kirche sowie der Kirchengemeinde gemacht. Ein Ergebnis dieses Denkprozesses ist das "Erste Sülbecker Gemeindeforum", zu dem die Kirchengemeinde für Donnerstag, 29. November, auf 19.30 Uhr in das Gemeindehaus einlädt.

veröffentlicht am 20.11.2007 um 00:00 Uhr

Die Pastoren Andreas Hecht (v.l.) und Hartmut Ahrens sowie Britt

"Meine Kirche!?" lautet das Thema des von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Sülbeck ins Leben gerufenen "Ersten Sülbecker Gemeindeforums", berichtet Ahrens. Mit einem eigens für diese Veranstaltung hergestellten Faltblatt, das an die Haushalte in der Gemeinde verteilt wird, wolle man Menschen einladen, angesichts einer veränderten Situation der Kirche "neu über Kirche nachzudenken". Quasi als Richtschnur für den Diskussionsabend wurden vom vorbereitenden Ausschuss die vier Themenfelder "Glaubensfragen", "Kirche", "Gemeinde" und "Kirche als Dienstleister" ausgearbeitet. Dem "Forumscharakter" der Veranstaltung entsprechend soll es laut Ahrens jedoch keine inhaltlichen Vorgaben geben. Vielmehr sollen "Menschen mit den unterschiedlichsten Erfahrungen und Erwartungen im Blick auf die Kirche" miteinander und mit Vertretern der Kirche ins Gespräch kommen, wobei auch Fragen und Kritik laut werden dürfen. Als Gesprächspartner stehen an diesem Abend sowohl die Ausschussmitglieder (Britta Rinne, Friedrich-Wilhelm Ahnefeld, Wilfried Koch, Rüdiger Seifert, Martin Schmidt sowie die beiden Pastoren Ahrens und Andreas Hecht), kirchliche Mitarbeiter sowie Mitglieder des Kirchenvorstands und des Gemeindekirchenrates zur Verfügung. Eine Hoffnung des vorbereitenden Ausschusses sei es, so Ahrens, dass auch Menschen, "dieüber die traditionellen Formen kirchlicher Arbeit" wie etwa Gottesdienste und Gruppen keinen Zugang finden, ihre "Bilder von Kirche", Erwartungen und Kritik an der Kirche ins Gespräch bringen.



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