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Auch künftig werden die Förster die Forstgenossenschaften betreuen

Forstbeiräte wurden neu gewählt

Hessisch Oldendorf (ubo). Die Bedenken einiger Mitglieder der Forstgenossenschaften waren unbegründet. Da sich in relativ kurzer Zeit Kandidaten zur Verfügung stellten, war die Wahl der neuen Forstbeiräte der Betreuungsforsten im Bereich des Forstamtes Oldendorf und Saupark schnell erledigt. Wie Forstamtsleiter Christian Weigel zuvor erläuterte, vertreten zwölf Forstbeiräte die Forstgenossenschaften gegenüber dem Forstamt – je angefangene 1000 Hektar Wald gibt es einen Vertreter.

veröffentlicht am 03.03.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 02:41 Uhr

Frisch gewählt wurden die Forstbeiräte und ihre Vertreter. Foto:

Hessisch Oldendorf (ubo). Die Bedenken einiger Mitglieder der Forstgenossenschaften waren unbegründet. Da sich in relativ kurzer Zeit Kandidaten zur Verfügung stellten, war die Wahl der neuen Forstbeiräte der Betreuungsforsten im Bereich des Forstamtes Oldendorf und Saupark schnell erledigt. Wie Forstamtsleiter Christian Weigel zuvor erläuterte, vertreten zwölf Forstbeiräte die Forstgenossenschaften gegenüber dem Forstamt – je angefangene 1000 Hektar Wald gibt es einen Vertreter. Da die Waldfläche des Forstamtes Saupark Springe rund 370 Hektar beträgt, wird es über den Forstbeirat des Forstamtes Oldendorf, das 110 000 Hektar Wald von Forstgenossenschaften betreut, mitvertreten. Der neue Forstbeirat setzt sich wie folgt zusammen, in Klammern die Vertreter: Reinhard Stuckenbrock (Heinz Ehlebracht), Hans- Joachim Grote (Jörg Pape), Karl Beißner (Gerhard Hentrich), Volker Cramer (Bernd Dietrich), Gerd-Ulrich Prescher (Karl Pape), Helmut Jordine (Günter Altenburg, Saupark), Wilhelm Meyer (Udo von Haaren), Hans- Heinrich Meyer (Heidrun Stobbe), Heinrich Albrecht-Lübbe (Friedrich Tuckfeld), Friedhelm Nagel (Holger Schomburg), Rudolf Langer (Werner Friebe), Hans- Heinrich Grave (Uwe Hellert).

Hans-Heinrich Meyer, Vorsitzender des örtlichen Forstbeirates, berichtete über die Neuanpflanzung mit anderen Baumarten auf den von „Kyrill“ kahlgefegten Waldflächen.

Der Holzmarkt, Holzpreise und der Holzabsatz standen im Mittelpunkt des Landesforstbeirates, berichtete Volker Cramer.

Vor dem Hintergrund des subventionierten Forstbesoldungssatzes, den die Forstgenossenschaften für die Betreuung durch die Forstämter zahlen, stellte Cramer klar, dass sei „der Beitrag des Landes dafür, dass die Waldbesitzer ihren Wald für die Allgemeinheit zur Verfügung stellen und pflegen wie die Schutzfunktion und die Parkplätze“.

Forstamtsleiter Christian Weigel ging auf den Bericht des Landesrechnungshofes ein. Dieser hatte Unterschiede in der Betreuungsorganisation und der Berechnungsgrundlage der Landesforsten und der Landwirtschaftskammer sowie den Kostenanteil des Landes festgestellt.

Wie Weigel erläuterte, erhalten die Landesforsten von den betreuten Forstgenossenschaften berechnete „Beförsterungsentgelte“ für ihre Arbeit, was auch weiter geschehen soll. „Es ist gut, wenn es politisch gewollt ist, dass die Forstämter die Forstgenossenschaften weiterbetreuen“, schloss Weigel.



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