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44. Hubertus-Reitjagd bei schönem Herbstwetter im Solling

Forscher Ritt und tolle Sprünge

Neuhaus (peu). Der Solling erstrahlte in den schönsten Herbstfarben, und sogar die Sonne schickte gestern Mittag wärmende Strahlen ins herbstliche Neuhaus – perfekte Bedingungen also für die rund 45 Reiter, die an der gestrigen Hubertusjagd teilnahmen.

veröffentlicht am 25.10.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 01:41 Uhr

Es gab tolle Sprünge bei der Jagd zu sehen.
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Zum 44. Mal fand die traditionelle Jagd rund um Neuhaus statt. Und dass sie über die Jahre nichts von ihrer Faszination eingebüßt hat, zeigte sich auch an der großen Zahl von Besuchern und Reitsportbegeisterten, die die Strecken und Hindernisse säumten und dabei wilde Jagdszenen und tolle Sprünge zu sehen bekamen. Nah dran sein an Reiter, Pferd und Hundemeute in herbstlicher Kulisse – diese gelungene Kombination aus Reitsport und Jagdfieber bietet wohl nur die Hubertusjagd, die dafür weit über die Kreisgrenzen bekannt ist.

Wem es an diesem sonnigen Sonntag zu danken galt, wusste Ortsbürgermeister Uwe Timmermann ganz genau: Neben den Reitern vergaß er nicht, besonders „den vielen fleißigen Helfern an der Strecke“ zu danken. Neben der Polizei und den Mitgliedern der Ortsfeuerwehren Silberborn und Neuhaus half auch die Johanniter-Unfallhilfe bei der reibungslosen Durchführung der Veranstaltung.

Groß war die Spannung vor Beginn der ersten Schleppe nicht nur bei den 45 Reitern und ihren Pferden – besonders die Foxhounds der Niedersachsenmeute waren angesichts der abwechslungsreichen und anspruchsvollen Streckenabschnitte kaum zu bändigen. Auch die vielen Zuschauer, die das Jagdtreiben verfolgten, fieberten dem Startsignal und dem Aufbruch der Jagdgesellschaft entgegen. Gemäß der barocken Tradition untermalte das Bläserkorps Kurhessen aus Kassel unter der Leitung von Jochen Euler die gesamte Jagd und diente Master und Jagdherren als Verständigungssignal.

Die Foxhounds der Niedersachsenmeute folgten der Anisspur. Fotos
  • Die Foxhounds der Niedersachsenmeute folgten der Anisspur. Fotos: peu
Das Bläserkorps Kurhessen aus Kassel gab die Jagdsignale.
  • Das Bläserkorps Kurhessen aus Kassel gab die Jagdsignale.

Jagdherr Torsten Koßmann hieß zudem die Pikeure der Warendorfer Meute als Gäste der 44. Hubertusjagd willkommen und nahm die Einteilung des Feldes vor. Dann ging es für die stolze Jagdgesellschaft auf die Strecke. Immer den Hunden folgend, die dem Duft der aus Anisflüssigkeit gelegten Fährte nachgingen. Ein beeindruckendes Bild, dem sich die Besucher Jahr für Jahr nicht entziehen können, und das besonders Kinder auch diesmal in seinen Bann zog. Stets waren die Kleinen ganz begeistert, standen in der ersten Reihe, bestaunten Pferd, Reiter und Meute, die am gestrigen Tag ganze Arbeit leisteten.



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