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Zwei Taufen am Wochenende mit Bürgermeister und Bundestagsabgeordneten

Ford-Mannschaftstransporter für Feuerwehr, neues Boot für THW

Rinteln (who). Am letzten Wochenende hat es gleich zwei Fahrzeugtaufen gegeben: Die Feuerwehr in Schaumburg erhielt einen neuen Mannschaftstransportwagen, das Technische Hilfswerk in Rinteln ein neues Einsatzboot für die Weser.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 10:36 Uhr

Helmut Meier, Heinrich Bredemeier, Eckhard Hülm und Bürgermeiste

Die Ortsfeuerwehr Schaumburg hatte genau genommen sogar gleich drei Anlässe zum Feiern. Nummer eins die Übernahme des neuen Mannschaftstransporters, Nummer zwei den Bezug der neuen Räume in der ehemaligen Verwaltungsstelle im Gerätehaus und die Fertigstellung einer eigenen Homepage (www.ortsfeuerwehr-schaumburg.de). Der neue Ford Transit mit 115 PS erfüllt mehrere Zwecke und untersteht der Stadtfeuerwehr Rinteln. Er wird genutzt als Mannschaftstransportfahrzeug und steht damit allen Ortsfeuerwehren für besondere Anlässe zur Verfügung. Die Schaumburger Ortsfeuerwehr ist für Pflege und Wartung zuständig und besetzt es als Einsatzfahrzeug des Atemschutz-Überwachungsteams der Feuerwehr Rinteln. Die Helfer vom Technischen Hilfswerk in der Heisterbreite im Industriegebiet Süd hatten am Wochenende ebenfalls Anlass zum Feiern: Nach Jahren konnte wieder ein neues Boot in Dienst gestellt werden. Der "Faster 650 Cat", die Ortsbeauftragter Markus Kuhlmann übernahm, soll unter anderem auf der Weser zum Einsatz kommen und auch überörtlich Hilfe im Katastrophenschutz leisten. Mit seinen beiden 70-PS-Motoren kann das Boot eine Zuladung von insgesamt 1,5 Tonnen bewegen. Es ist das bislang Vierte seiner Art beim THW in Niedersachsen und hat runde 60 000 Euro gekostet. "Wir sind gehalten wenigstens tropfenweise unsere Ausrüstung zu erneuern, um auch die Motivation unserer freiwilligen Helfer zu erhalten", merkte der THW-Landesbeauftragte Ralph Dunger an mit der Anspielung auf die langen Intervalle für Ersatzbeschaffungen der Katastrophenschützer. Dungers Mahnung an die Politik: Gebraucht würden jetzt vor allem "Wasseraufbereitungsanlagen für Auslandseinsätze. Adressat für diesen Anstoß war vor allem der SPD-Bundestagsabgeordnete Sebastian Edathy. Er hatte in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Bundestagsinnenausschusses in Verantwortung für den Zivilschutz Verantwortlicher die Schirmherrschaft für das neue Boot und dessen Taufe übernommen. "Friedel" heißt es und trägt damit den Vornamen des verstorbenen ehemaligen Ortsbeauftragten Friedrich Kühnemund.

Nach der Bootstaufe durch MdB Sebastian Edathy starteten die Gäs
  • Nach der Bootstaufe durch MdB Sebastian Edathy starteten die Gäste gleich zu einer Probefahrt auf der Weser. Fotos: who


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