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Bückeburgs Feuerwehr-Förderer möchten einen Zusatz für die Wärmebildkamera

Förderverein plant Groß-Investition

Bückeburg (mig). "Wir befinden uns auf dem aufsteigenden Ast", konstatierte der Vorsitzende des Fördervereins Feuerwehr, Bückeburg-Stadt, Wolfram Hesseling, anlässlich der Jahreshauptversammlung im "Ambiente". 2007 konnte der Verein nicht nur seine Mitgliederzahl steigern, sondern der Feuerwehr auch mit etlichen Anschaffungen unter die Arme greifen.

veröffentlicht am 25.03.2008 um 00:00 Uhr

Ein zufriedener Vorstand: Kassenwart Siegfried Tallarek, der wie

In seinem Jahresbericht berichtete Hesseling von einer gelungenen Zusammenarbeit von Förderverein und Feuerwehr. Besonders erfolgreich war eine vom Verein bezuschusste Schulung bei der Berufsfeuerwehr Osnabrück. Auf einem Schrottplatz wurden 19 Feuerwehrkameraden in technischer Hilfeleistung unterrichtet und auf den neuesten Stand gebracht. Außerdem unterstützte der Förderverein zwei Fahrten an die Ostsee und nach Sablé, die Beschaffung von Polstern für Atemschutzgeräte und den Kauf einer Computeranlage. Hesseling: "Die Computer waren wichtig, da jetzt eine Vernetzung stattfinden kann." Für das Jahr 2008 informierte Hesseling die Mitglieder, dass der Verein den Kauf einer Übertragungseinrichtung für die Wärmebildkamera prüft. Zunächst will die Feuerwehr aber die verschiedenen Ausführungen genau unter die Lupe nehmen. Unter der Aufsicht von Koß fanden dann Wahlen statt. Sowohl der Vorsitzende Wolfram Hesseling als auch sein Stellvertreter Alfred Brüggemann (fehlte an diesem Abend entschuldigt) wurden wieder in ihr Amt bestimmt. Anschließend informierte Hesseling die Anwesenden über eine mögliche Groß-Investition. Gemeinsam mit Koß erläuterte er den Wunsch nach einer Übertragungseinrichtung für die Ende 2006 angeschaffte Wärmebildkamera. Nötig wird der bis zu 5000 Euro teure Kamerazusatz, um die Arbeit mit der vom Förderverein finanzierten Kamera noch effektiver zu gestalten. Bisher können die Bilder nur von den Feuerwehrleuten vor Ort ausgewertet werden, nicht aber vom außerhalb postierten Einsatzleiter. "Mit der Datenfernübertragung hat der Einsatzleiter die Möglichkeit zu sehen, was da drin passiert", verdeutlichte Hesseling Sinn und Zweck der geplanten Anschaffung. Ein möglicher Kauf des nützlichen Technik-Features stieß auch bei den Mitgliedern auf Zustimmung. "Das hilft dem Einsatzleiter enorm, er kann so besser entscheiden." Zur Wahl stehen mehrere, unterschiedlich teure Ausführungen, die jetzt von der Feuerwehr geprüft und bewertet werden sollen.



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