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Mehr als 2279 Besucher durch das Bergwerk geführt

Förderverein hat 80 Mitglieder

Osterwald (sto). „Ledersprung“, „Arschleder“, „Einfahrgebet“ oder das Anzünden einer Grubenlampe, beziehungsweise einer Kerze vor „Schichtbeginn“ – wer die Mitgliederversammlungen des Vereins zur Förderung des Bergmannswesens besucht, erfährt stets Dinge über den Bergbau, der in Osterwald 1953/1954 eingestellt worden war. So müssen neue Mitglieder nach altem Brauch über das Bergmannsleder, dem sogenannten „Arschleder“, springen.

veröffentlicht am 08.03.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 20:41 Uhr

Diesem Aufnahmeritus haben sich jetzt auch Martina Grohmann und Ilinca Tanaseanu-Döbler unterzogen. Nach vollbrachtem Sprung zählt der Verein nun 80 Mitglieder. In seinem Jahresrückblick erinnerte der Vorsitzende an diverse Veranstaltungen des Vereins. Das waren unter anderem eine Bilderausstellung „Der Bergbau in der Kunst“ sowie die Ausstellung über die „Gründung der Knappschaft am Osterwald vor 200 Jahren“, ein Kindertag, ein Energietag sowie drei Vorträge. Wie immer wurden auch Führungen angeboten. 117 an der Zahl mit insgesamt 2279 Personen. „1304 Erwachsene und 975 Kinder besuchten das Bergwerk“, bilanzierte Kreft. Das seien zwar 491 Personen mehr gewesen als 2010 und 521 mehr als 2009, jedoch weniger als in den Jahren 2006 bis 2008. Dank einiger Werbemaßnahmen, bei denen die Gemeinde Salzhemmendorf die Kontakte hergestellt hatte, sei die Besucherzahl im Sommer wieder angestiegen.

Kreft informierte, dass das Museumsgebäude mittlerweile größtenteils saniert und mit einer Dauerausstellung bestück sei. Durch den kurzfristigen Einbruch der Besucherzahlen habe zwar Geld gefehlt, sodass die endgültige Fertigstellung der Ausstellung im vergangenen Jahr gestoppt werden musste. „Da wir dann finanziell aber doch ganz gut über die Runden gekommen sind, kann es nun im Museum weitergehen“, appellierte der Vorsitzende. In den kommenden vier Wochen sollen die Restarbeiten erfolgen.

Über die Arbeiten untertage berichtete der Betriebsleiter des Besucherbergwerks. Unter anderem sei die Besucherstrecke mit fünf Kubikmetermetern Splitt aufgeschüttet worden. „Durch den neuen Belag bleiben die Schube der Besucher sauber“, betonte Karl-Heinz Arnecke. Die Vorstandswahlen erfolgen in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung. Kreft hatte überraschenderweise seine Wiederwahl nicht angenommen (wie bereits in der Dewezet berichtet).



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