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Dorferneuerung: Positive Bescheide für private Vorhaben in Wiedensahl / Rat legt Prioritätenliste fest

Förderung genehmigt

Wiedensahl. Der Rat Wiedensahl hat die Prioritätenliste für die weitere Dorferneuerung festgelegt. Außerdem hat es gute Neuigkeiten vom niedersächsischen Amt für regionale Landentwicklung (ArL) Leine-Weser gegeben: Die Förderanträge für den Umbau von Albrechts Hotel und Restaurant sowie dem Elternhaus von Wilhelm Busch (Busch-Keller) sind genehmigt worden.

veröffentlicht am 22.12.2015 um 20:20 Uhr
aktualisiert am 22.12.2015 um 22:38 Uhr

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Für die Übergabe des Förderbescheides an die jeweiligen Betreiberinnen Tanja Albrecht und Friederike Wilkening waren Amtsleiterin Karin Beckmann und Dezernatsleiter Norbert Lütke sogar aus Hildesheim gekommen. Wiedensahls Bürgermeisterin Anneliese Albrecht und Gemeindedirektor Nathan Adam nutzten die Zusammenkunft dazu, die im Rat getroffenen Beschlüsse kurz zu umreißen.

Wiedensahl will bei öffentlichen Maßnahmen weiter mit dem Planungsbüro Kirchner zusammenarbeiten. Dazu war ein neuer Beschluss nötig, den der Rat getroffen hat. Im kommenden Jahr will sich Wiedensahl die Gehwege vornehmen. Die Ostseite der sogenannten Meile, dem Stück der Hauptstraße, auf dem auch der Martinimarkt ausgerichtet wird, haben die Politiker dabei besonders im Blick. Auch einige der Stichwege, die von der Hauptstraße hinter die Höfe führen, sind sanierungsbedürftig. Die Bürgermeisterin schlug den Fraktionen vor, die Planer zu fragen, wie dort sinnvolle Maßnahmen aussehen könnten. Der Rat maß diesem Projekt ebenso wie den Bürgersteigen die Kategorie A1 zu, A steht für „unbedingt“ und 1 für „kurzfristig“ (2016).

Diesen Stellenwert räumten die Politiker ebenfalls der Sanierung des Kalthauses ein, auch wenn sich der Sinn nicht allen Mandatsträgern erschließt. „Was soll denn da rein, ich sehe den Nutzen nicht“, fragte der stellvertretende Bürgermeister Arendt Oetker von der Wählergemeinschaft Wir für Wiedensahl (WWW). „Wir müssen sehen, dass es nicht komplett verfällt“, antwortete seine Fraktionskollegin Tina Maria Meyer (WWW). Außerdem könne das Kalthaus zunächst als Lagerraum genutzt werden, meint Horst Peeck (CDU). „Später können wir daraus immer noch etwas anderes machen.“

Schließlich verständigten sich die Mitglieder des Gremiums für vier weitere Dorferneuerungsmaßnahmen auf die vorgeschlagenen Prioritätsstufen B2 („wichtig, mittelfristig“): Die Einrichtung eines Wohnmobilstellplatzes, die Sanierung des Sportsaals, die Gestaltung der Stromkästen und den Ausbau des Schierenbrinks. Für den Umbau der Schule für die Arztpraxis gilt die Stufe A2. bab



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