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Zurückhaltung bei Vorstandsbesetzung

Förderung des Nachwuchses ganz oben auf der Liste

Ohr (gm). Der Pyrmonter Heinz Nühlen übernahm im letzten Jahr den Vorsitz des Musikvereins Ohr für ein Jahr lang kommissarisch, weil sich niemand aus der Versammlung bereit erklärt hatte, diese Aufgabe zu übernehmen. Auch in diesem Jahr erwies sich die Suche nach einem neuen Vorsitzenden wieder als äußerst schwierig. Nach vielen Debatten und Sitzungsunterbrechungen erklärte sich der Klein Berkeler Werner Jorns bereit, den Vorsitz für zunächst zwei Jahre zu übernehmen. Bis zur nächsten Jahreshauptversammlung wird Jorns aber noch von Nühlen unterstützt und intensiv eingearbeitet. Im vergangenen Jahr konnte der Musikverein Ohr ein neues aktives Mitglied sowie fünf neue Förderer gewinnen und besteht nun aus 205 zahlenden Mitgliedern, sieben beitragsfreien jugendlichen Musikern und einer neunköpfigen Anfängertruppe. Die 30 Instrumentalisten, die unter der musikalischen Leitung von Patrick Brandt spielen, blickten auf 35 öffentliche Auftritte im vergangenen Jahr zurück. „Unsere Höhepunkte waren wieder das große Konzert am 1. Mai, der Herbstball und erstmals auch unsere musikalische Adventsausstellung“, bilanzierte Heinz Nühlen. Als herausragendes Ereignis bezeichnete der Vorsitzende die Mehrtagesfahrt nach Bad Salzschlirf, bei der die Ohrschen Musiker ihr Können überregional bei den Kurkonzerten unter Beweis stellen konnten. „Aber auch in der Nachwuchsarbeit sind wir gut aufgestellt“, freute sich Nühlen, „denn mit Zbigniew Watorowski haben wir einen Berufsmusiker, der unsere Anfänger perfekt auf unsere Konzertarbeit vorbereitet“. Bei den internen Ehrungen, die ausschließlich aktiven Mitgliedern zuteil kommen, wurde Karin Klemme für 10-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Andreas Engel, Daniela und Lars Meyer, Ingo Meyer, Dr. Gerd Hach und Meike Rekate wurden für jeweils 25 aktive Jahre hinter den Noten belobigt.

veröffentlicht am 04.02.2009 um 15:34 Uhr
aktualisiert am 04.11.2016 um 00:21 Uhr

Heinz Nühlen (2. v. l.) und Werner Jorns (4. v. r.) teilen sich

Bürgermeister Andreas Grossmann attestierte dem Musikverein Ohr eine klangliche und harmonische Vielfalt und lobte besonders die ausgezeichnete Jugendarbeit. „Auch wenn wir sparen müssen, so ist die Förderung des musikalischen Nachwuchses immer noch ganz hoch bei uns auf der Prioritätenliste angesiedelt“, versprach der Gemeindechef und sicherte auch weiterhin seine Unterstützung zu.



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