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Mühle, Backhaus, Mühlenpatt: Kleinenbremer müssen durch einen "Engpass"

Fördermittel sind fast aufgebraucht: Geld für Projekte geht zu Ende

Kleinenbremen (ly). Ein finanzieller Engpass hat zu Verzögerungen bei den Kleinenbremer Projekten Mönkhoff-Mühle, Meierhof-Backhaus und "Erlebnispfad Mühlenpatt" geführt. Die Fördermittel seien fast aufgebraucht, so Walter Caselitz vom Heimatverein. Anlass zur Beunruhigung sieht der Vorsitzende indes nicht. "Weitere öffentliche Mittel haben wir bereits beantragt", erklärt er. "Sobald Nachschub kommt, geht es wieder frisch ans Werk."

veröffentlicht am 08.01.2007 um 00:00 Uhr

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Gerade haben das Bergdorf und der Heimatverein landesweit positive Schlagzeilen gemacht. Die Zeitschrift der NRW-Stiftung widmet den Aktivitäten in ihrer aktuellen Ausgabe einen Artikel über drei Seiten, bewundert die "westfälische Beharrlichkeit", lobt das "Engagement für ein kulturhistorisches Erbe" und sieht zukunftsweisende Ideen. Rund 1500 Exemplare sollen demnächst im Dorf verteilt oder ausgelegt werden. Unterstützt hat die NRW-Stiftung den Wiederaufbau des Meierhof-Backhauses, das in den Ortskern umgezogen ist, sowie die Restaurierung der Mönkhoffschen Wassermühle in direkter Nachbarschaft. Unter die Arme gegriffen haben dem Heimatverein auch das Bielefelder Amt für Agrarordnung, die Bürgerstiftung sowie private Sponsoren. Projektleiter Walter Kunz geht davon aus, dass der technische Teil von Mönkhoffs Mühle mit einem Elektromotor und eventuell auch der Turbine zum Auftakt der Mahl- und Backsaison am 15. April in Betrieb gezeigt werden kann. Mit der Eröffnung einer Energie- und Kulturwerkstatt inklusive musealer Ausstellung in der früheren Müllerwohnung sei dagegen aus besagten finanziellen Gründen nicht vor 2008 zu rechnen. "Wir sind noch in der Ausbauphase", so Kunz. Weil die Werkstatt und der ebenfalls geplante "Erlebnispfad" zusammenhängen, gilt dieser Zeitplan auch für den "Mühlenpatt". Ebenfalls von 2008 an könnte das Meierhof-Backhaus zugänglich werden. Zunächst muss aber der Innenausbau erledigt werden. "Unser Vorhaben, das Backhaus für Kleinenbremen zu erhalten und im Ortskern wieder aufzubauen, haben wir verwirklicht", zieht Walter Caselitz Zwischenbilanz. Der Doppelbackofen, Herzstück des wegen seiner Größe imposanten Gebäudes, steht bereits. Für das Frühjahr ist ein erstes Schaubacken geplant.

Im Meierhof-Backhaus werden dieÖfen bald zu Schauzwecken angewor
  • Im Meierhof-Backhaus werden dieÖfen bald zu Schauzwecken angeworfen.


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