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Fluglärm rund um Bückeburg wird wieder Thema

Bückeburg. Jahrelang war er kein Thema, der Fluglärm der Heeresfliegerwaffenschule. In den vergangenen Wochen und Monaten ist aber ein deutlicher Anstieg der Beschwerden zu registrieren: Ortsbürgermeister der um Achum liegenden Ortschaften wie Müsingen, Meinsen-Warber, Scheie oder aber auch an den Außenlandeplätzen wie etwa am Schierholzberg bei Aerzen wurden von den Bewohnern angesprochen und wurden aktiv.

veröffentlicht am 22.05.2009 um 12:40 Uhr
aktualisiert am 22.05.2009 um 13:17 Uhr

Bückeburg. Jahrelang war er kein Thema, der Fluglärm der Heeresfliegerwaffenschule. Vermehrte Ausbildung in den Simulatoren und neue, leisere Hubschraubertypen wie etwa der Schulungshubschrauber EC-135 sorgten dafür, dass es nur noch vereinzelte Beschwerden gab.
In den vergangenen Wochen und Monaten ist aber ein deutlicher Anstieg der Beschwerden zu registrieren: Ortsbürgermeister der um Achum liegenden Ortschaften wie Müsingen, Meinsen-Warber, Scheie oder aber auch an den Außenlandeplätzen wie etwa am Schierholzberg bei Aerzen wurden von den Bewohnern angesprochen und wurden aktiv.
Müsingens Ortsvorsteher Gerhard Heinrichsmeier etwa äußerte sich gegenüber unserer Zeitung: „Ich richte den dringenden Appell an die zuständigen Stellen der Heeresfliegerwaffenschule, die Belastungen für die Anwohner so gering wie möglich zu halten." Die Piloten sollten vermehrt Ausweichmöglichkeiten nutzen und vor allen Dingen die vorgeschriebenen Flugrouten einhalten.
Schilderungen des Ortsvorstehers zufolge ist nicht zu übersehen, respektive zu überhören, dass die auf dem Flugplatz Achum stationierten Hubschrauber bei ihren Überflügen häufig rechtswidrig in niedriger Höhe über Häusern innerhalb der Ortschaft unterwegs sind. „Und das sogar in der Mittagszeit", unterstreicht Heinrichsmeier. Überdies stellt er die Frage nach der Notwendigkeit von bis Mitternacht und darüber hinaus dauernden Nachtflügen.

Bei der Bundeswehr selbst hat in den vergangenen Monaten ebenfalls das Beschwerdetelefon häufiger geklingelt, wie der Stellvertreter des Generals der Heeresflieger, Oberst Albert Dittmer, und der Pressesprecher des Standortes, Oberstleutnant Michael Baumgärtner einräumten.
Indes: Eine Antwort, warum sich in den vergangenen Wochen die Beschwerden häufen, haben sie auch nicht. „Es gibt im Jahresgang keine Veränderungen, wir sind genauso so häufig in der Luft wie in den vergangenen Jahren."

Mehr dazu lesen Sie morgen in der SZ/LZ.

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