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Stadtwerke mit hausgemachter Führungskrise

Flop im Aufsichtsrat: Kein Geschäftsführer

Bückeburg/Stadthagen (wer). Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Schaumburg-Lippe hat sich gestern Abend nach Informationen unserer Zeitung nicht auf einen neuen Geschäftsführer einigen können. Ein von der internen Findungskommission favorisierter Nachfolger für den am Sonntag offiziell ausscheidenden Karl Schleef fiel in der Abstimmung durch.

veröffentlicht am 28.09.2007 um 00:00 Uhr

Der Kandidat, der in dem mit 15 Mitgliedern besetzten Gremium eine Mehrheit von zwölf Stimmen benötigt hätte, erhielt sieben Gegenstimmen. Jetzt soll ein Manager von E.on Westfalen-Weser als Interimslösung einspringen. An Interessenten hat es nicht gefehlt: Weitüber 100 Bewerbungen sind bei den Stadtwerken eingegangen. In mehreren Auswahlrunden haben der Personalberater und die Findungsgruppe den Bewerberkreis verkleinert, zuletzt blieben drei, dann zwei Kandidaten in der engeren Wahl. Einer von ihnen sagte kurzfristig ab. Der andere scheiterte in der Abstimmung. Gegen den Bewerber hatten in der Aussprache vor allem die Arbeitnehmer-Vertreter und die Bückeburger SPD-Vertreter argumentiert. Bereits im Vorfeld der Sitzung hatte sich Widerstand abgezeichnet. Fast zum Eklat war es gekommen, als in der Findungskommission von Bückeburger Seite Ex-Geschäftsführer Helmut Feldkötter als neue Führungsspitze ins Gespräch gebracht wurde.

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