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In Deutschland gibt es kaum noch einen Konzern, der ohne Zeitarbeit auskommt

Flexibilität der Arbeitnehmer im Job: Das Modell Zeitarbeit kommt an

veröffentlicht am 24.03.2012 um 00:00 Uhr

Der deutsche Arbeitsmarkt zeigt sich von der Krise in der Eurozone völlig unbeeindruckt: Die Beschäftigung hat 2011 das höchste Niveau seit 20 Jahren erreicht, die Zahl der Menschen ohne Arbeit sank im Gegenzug auf ein Rekordtief. Im Jahresdurchschnitt 2011 wurden nur noch knapp drei Millionen Arbeitslose registriert, weniger hatte es zuletzt 1991 gegeben. Als Jobmotor erwies sich im vergangenen Jahr einmal mehr die Zeitarbeit.

Sie ist mittlerweile eine feste Konstante im Arbeitsmarkt und aus der heutigen Berufswelt nicht mehr wegzudenken. Petra Timm vom führenden Personaldienstleister: „Zeitarbeit hat für die Arbeitnehmer viele Vorteile. Sie können sich mit unterschiedlichen Arbeitstechniken und -methoden vertraut machen. Zudem stehen vielfältige Qualifizierungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten zur Auswahl.“ Ein anderer Garant für die erfolgreiche Entwicklung der Zeitarbeit sei die weiter zunehmende Flexibilität der Arbeitnehmer. „Viele Menschen suchen ganz gezielt nach neuen, abwechslungsreichen Beschäftigungsmodellen“, betont Petra Timm. Sie seien mobil und hätten kein Problem damit, Berufserfahrung in mehreren Branchen zu sammeln. Häufig sei die Zeitarbeit zudem der einfachste Weg, bei großen Konzernen Station zu machen. „Eine solche Referenz wertet den Lebenslauf beträchtlich auf, die späteren Karrierechancen erhöhen sich merklich.“

In Deutschland gibt es kaum noch einen größeren Konzern, der ohne Zeitarbeit auskommt. Nie zuvor zählte die Branche deshalb so viele Mitarbeiter wie heute. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren am 30. Juni 2011 910000 Zeitarbeitnehmer bei 17400 Personaldienstleistern beschäftigt. Das sind 103000 oder fast 13 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Petra Timm: „Die Zeitarbeit zählt damit zu den wichtigsten Wachstumsmotoren auf dem deutschen Arbeitsmarkt.“



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