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Anträge zu Städtebauförderung gestellt

Flecken könnte 7,5 Millionen Euro investieren

Lauenau (bab). Der Berichtüber die vorbereitenden Untersuchungen für den Antrag zur Städtebauförderung im Flecken liegt vor. Im Moment werden die Träger öffentlicher Belange gehört. Die Anträge, um in die Städtebauförderung aufgenommen zu werden, hat Lauenau bereits gestellt.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 10:25 Uhr

Ein mehr als 60 Seiten langes Dossier hat die "P&R-Planungsgemeinschaft Petersen& Reinelt" aus Hannover vorgelegt. Fotos und Pläne veranschaulichen die markanten Plätze, Gebäude und Wege des Kernortes. Das Dossier beinhaltet auch hinreichende Beurteilungsunterlagen und Gründe, die die Ausweisung eines Sanierungsgebietes rechtfertigen. Ein Antrag bei der Genehmigungsbehörde des Landes sei aber bereits abgeschickt worden, sagt Gemeindedirektor Uwe Heilmann. "Wir mussten die Fristen wahren, werden die entsprechenden Unterlagen aber nachreichen", beschreibt Heilmann den Weg, den Lauenau in der Antragsstellung eingeschlagen hat. Das Planungsbüro hatte im Januar und im März bei einer Ortsbegehung und einer Anliegerbeteiligung die Möglichkeiten zur Sanierung des innerörtlichen Bereichs erläutert. Nun liegt die Ausarbeitung des Berichts vor, der für eine Antragstellung notwendig ist. Von Lauenaus Lage und Funktion als Grundzentrum in der Regionüber Siedlungs- und Baustruktur sowie den baulichen Zustand der Gebäude bis hin zu rechtlichen Grundlagen der Sanierung hat das Planungsbüro die einzelnen Bereiche aufgeschlüsselt. Die Planer kommen zu dem Schluss, dass die Sanierungsmaßnahmen "insgesamt im öffentlichen Interesse liegen, da sie die Behebung der Funktionsmängel des Grundzentrums, der Beseitigung von baulichen und sozialen Missständen und der Verbesserung der Stadtgestalt dienen, um die Gemeinde in ihrem ursprünglichen und in dem sich aufgrund ihrer zentralörtlichen Bedeutung ergebenden Sinn wieder funktionsfähig zu machen." So heißt es in dem Bericht. Heilmann hofft, dass die Analyse und die Anträge positiv angenommen werden, denn bei Investitionen in die Stadtsanierung wolle er "aus jedem Euro drei machen". Soll heißen: Zwei Drittel des Geldes für die Maßnahmen sollen aus Fördertöpfen kommen. Es geht dem Gemeindedirektor nicht nur um Verschönerung und Sanierung der Substanz. "Es fördert die mittelständischen Handwerksbetriebe und hilft den Firmen vor Ort." Investiert werden soll beispielsweise in die verbesserte Vernetzung der verschiedenen Knotenpunkte im Flecken. Heilmann ist von der Idee des Planungsbüros angetan, auch die Kirche besser in die Stadtstruktur zu integrieren. Ein weiteres Thema ist die Verkehrsentwicklung. Die Autos sollen anders dirigiert werden. Der Gemeindedirektor hält es für wichtig, dass der Flecken kundenfreundlich bleibt. Dafür müsse es genug Parkraum geben. Anöffentlichen Investitionen rechnet Heilmann mit 5,2 Millionen Euro in einem Zeitraum von zehn Jahren. Zusammen mit angenommenen Privatprojekten könnte die Summe auf 7,5 Millionen ansteigen. Wenn die Rückmeldungen der Träger öffentlicher Belange zusammengefasst sind, werden sich Bauausschuss, Verwaltungsausschuss und Rat mit der Sache beschäftigen. Eine Sitzung werde es gleich nach den Sommerferien geben, so Heilmann.



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