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BSV Rehden wiedererstarkt / Marek Lesniak bei den Gastgebern als Retter

"Flasche leer" beim VfL Bückeburg Nottebrock-Elf mit dem letzten Aufgebot

Niedersachsenliga (ku). "Flasche leer" - der schon fast legendäre Trapattoni-Spruch trifft derzeit auch auf den VfL Bückeburg zu. Am Samstag tritt die Elf um Trainer Timo Nottebrock noch einmal auswärts an, kämpft beim wiedererstarkten BSV Rehden um Punkte.

veröffentlicht am 11.05.2007 um 00:00 Uhr

Alexander "Bubi" Bremer (r.) spielt eine starke Saison. Der Goal

Rehden verlor zwar am letzten Spieltag mit 0:4 beim SC Langenhagen, hatte davor aber eine Erfolgsserie, blieb sechs Spiel ungeschlagen, schlug dabei sogar den Spitzenreiter VfB Oldenburg mit 3:0! Bückeburgs Trainer Timo Nottebrock zog durchaus realistisch Bilanz: "Wir fahren mit dem allerletzten Aufgebot nach Rehden, das wird verdammt schwer. Zumal unser Gegner nach seiner Schlappe in der Vorwoche höchst motiviert in dieses Spiel gehen wird. Wir sehnen uns das Saisonende herbei, denn meineSpieler gehen auf dem Zahnfleisch. Einige Leistungsträger sind gesperrt oder einfach platt und bringen nicht mehr die Leistungen der Vorwochen. Das liegt in erster Linie natürlich auch an unserem laufintensiven Spiel." Der Wandel beim Gastgeber Rehden, der BSV wurde lange Zeit als heißer Abstiegskandidat gehandelt, ist vor allem mit dem Namen Marek Lesniak verbunden. Der frühere Erstliga-Profi hat den Verein Ende März von Paul Timhaus als Trainer übernommen und dem Team spürbar neues Selbstvertrauen eingeimpft. Mittlerweile ist Rehden auf Platz elf völlig sorgenfrei. Timo Nottebrock setzt auf den Teamgeist in seiner Mannschaft: "Eine so junge Truppe wie in Bockenem hat es wohl schon lange nicht mehr in einem Pflichtspiel des VfL Bückeburg gegeben. Da konnte man keine Wunderdinge erwarten. Wir werden versuchen, am Samstag unseren Gastgebern Paroli zu bieten. Denn Rehden ist eine Mannschaft, die eher aus Einzelspielern besteht und eigentlich nur im Erfolgsfall als Mannschaft auftritt. Zugegeben, harte Worte. Aber die Saison hat es gezeigt - mit so einem hochkarätigen Kader dürfte man nicht so lange im unteren Tabellendrittel stehen." Der Coach wird wieder basteln müssen: Niko Werner und Ferit Tarak sind weiter gesperrt, Jean Paul Thom, Ibrahim Aslan, Alexander Hafke und Chalil Chalil fallen mit Verletzungen aus! Unter diesen Voraussetzungen wird es sicher nicht leicht, den 4:2-Erfolg aus dem Hinspiel zu wiederholen! Der Fan-Bus startet um 13 Uhr am Jahnstadion.



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