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Stadt und Kreis geben zusammen 175 000 Euro Zuschuss / Jetzt hängt alles von den EU-Mitteln ab

Finanzierung steht - Erweiterung kann kommen

Bückeburg (rc). Die Erweiterung und museumspädagogische Umgestaltung des Hubschraubermuseums ist gesichert. Die Stadt gibt einen weiteren Zuschuss von 100 000 Euro, der Landkreis ist mit weiteren 75 000 Euro im Boot. Entsprechende Beschlüsse fasste der Verwaltungsausschuss der Stadt in seiner Sitzung am Montagabend und der K reisausschuss des Landkreises in seiner Sitzung gestern Nachmittag.

veröffentlicht am 19.03.2008 um 00:00 Uhr

Sehr eng angelehnt an den Machbarkeitsentwurf der "id3d-berlin,

"Dem Bau steht damit nichts mehr im Wege", freuten sich unisono der Vorsitzende des Hubschrauberzentrums, Wolfgang Raschke, Bückeburgs Bürgermeister Reiner Brombach und Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier - vorbehaltlich natürlich der Bezuschussung mit EU-Mitteln. Und betonten: "Der Erweiterungsbau ist eine wichtig e Angelegenheit für die Region und für die Stadt, die sich lohnen wird." Weitere Details sollen heute in einer Pressekonferenz bekannt gegeben werden. Wie berichtet, hatte es in den vergangenen Tagen hinter den Kulissen ein zähes Ringen um die letzten Finanzierungs-Bausteine des 2,65 Millionen Euro teuren Projektes gegeben. Seitens der Niedersächsischen Investitionsbank, sie verwaltet und entscheidet unter anderem über die Vergabe von EU-Zuschüssen, war ein bereits von der Stadt geflossener Anteil in Höhe von 233 000 Euro für die Herrichtung der Erweiterungsfläche nicht für die Finanzierung anerkannt worden. Summa summarum tat sich damit eine erneute Deckungslücke von 175 000 Euro auf, die umgehend geschlossen werden musste, solltenüberhaupt noch EU-Zuschüsse fließen. Die anderen Zuschuss-Voraussetzungen hat das Museum nach übereinstimmenden Aussagen von Raschke und Brombach erfüllt, die in der vergangenen Woche noch zu einem gemeinsamen Abstimmungsgespräch in Hannover waren. In einer konzertierten Aktion mit vielen Gesprächen und Verhandlungen konnte zum Wochenende die Lücke geschlossen werden. "Wir sind mit der Vergabe der öffentlichen Mittel sicherlich an eine Grenze gegangen", räumte der Bürgermeister ein. Auf der anderen Seite profitiere die gesamte Region und die Stadt, die vermehrt auf den Tourismus setzt, von diesem Bau. Stadt und Kreis seien dem Hubschrauberzentrum verpflichtet gewesen, diesen "Kraftakt" zu machen. "Vom Grundsatz" her steht dem Bau nichts mehr im Wege, so der Bürgermeister verhalten optimistisch: "Wir müssen aber natürlich den Bescheid aus Hannover abwarten." Die Entscheidungder N-Bank soll Mitte bis Ende Mai vorliegen.



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