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Sparkasse gewinnt Stadtmeisterschaft der Betriebsfußballspieler / Polizei schneller als Makaay

Finanzexperten geben Polizei das Nachsehen

Bückeburg (bus). Die Vertretung der Sparkasse Schaumburg hat die aktuelle Auflage der Bückeburger Hallenmeisterschaft für Betriebsfußballspieler zu ihren Gunsten entschieden. Die Finanzexperten setzten sich im Endspiel des kurzweiligen Wettbewerbs mit 2:0 gegen das Team der Polizei durch. Die Delegation der Volksbank in Schaumburg brachte den Vorjahressieger SE Spezial Elektronic durch ein 2:1 im Neun-Meter-Schießen um eine erneute Platzieru ng auf dem Siegerpodest.

veröffentlicht am 09.03.2007 um 00:00 Uhr

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Dass in der Endabrechnung des zweitägigen Turniers Sparkassen-Rot über Schupo-Grün (respektive Polizei-Blau) dominierte, mag auch der Regie von Revierleiter Werner Steding zu verdanken sein - die Ordnungshüter waren in diesem Jahr Ausrichter und Organisator der Meisterschaft. Darüber hinaus stellten sie mit Volker Pfeiffer und Dany Schmidt die Schiedsrichter der insgesamt 34 Partien. Da habe es sich, um falschen Verdächtigungen vorzubeugen, sozusagen von selbst verstanden, "im Finale den Ball flach zu halten", gab Steding während der Siegerehrung in den Räumlichkeiten der Volksbank in Schaumburg schmunzelnd zu verstehen. Was die Verdienste des Gegners indes keineswegs schmälern solle. Mit Sparkasse und Polizei setzten sich in der Kreissporthalle die "gemeinten" Teams durch. Die Bänker hatten mit dem höchsten Vorrundensieg (4:0 gegen den Schlussabrechnungsletzen Blindow Schulen), die "Grünen" mit der höchsten Vorrundenniederlage (0:4 gegen Heinecke& Klaproth) aufhorchen lassen. Heinecke& Klaproth zeichnete gemeinsam mit "Mobile Partners", die am Ende auf Platz zehn einkamen, für die torreichste (4:4) Begegnung verantwortlich. Bürgermeister Reiner Brombach lobte - pflichtgemäß - das Abschneiden der Stadtverwaltung. "Unser Ziel ist es gewesen, unter die ersten Zwölf zu kommen; und das haben wir erreicht", gab Brombach zu verstehen. Die von keinerlei Unsportlichkeiten begleiteten Auseinandersetzungen stellten einmal mehr die fußballsportliche Leistungsfähigkeit der Bückeburger Betriebe unter Beweis. Zahlreiche Spiele fanden auf durchaus bemerkenswertem Niveau statt. Zudem führte die Rückkehr von zwei Mannschaften der Bundeswehr in den Kreis der Aspiranten vor Augen, dass die Attraktivität des Wettbewerbs auch nach - hier existieren unterschiedliche Lesarten - mindestens 29 Jahren ungebrochen ist. Bemerkenswert am Rande: In dem Moment, in dem in München das 1:0 von Roy Makaay im Achtelfinalrückspiel zwischen Bayern München und Real Madrid als vermutlich schnellstes Tor in der Geschichte der Fußball-Champions League gefeiert wurde, war in der ehemaligen Residenzstadt ein Treffer aus dem Spiel Polizei gegen Post Gesprächsthema Nummer eins. In diesem hatten die Schutzmänner den Zustellern bereits nach neun Sekunden die erste "Eilnachricht" in den Tor-Briefkasten befördert.

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