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Brandschützer belegen bei den Landeswettbewerben den siebten Platz und erhalten die langersehnten Leistungsspangen

Feuerwehr Westerbrak: Kleine Gruppe ganz groß

Westerbrak (gl). „Feuerwehr – ohne Alternative.“ Das war das Motto des Landesfeuerwehrverbandes für das Jahr 2009. Dass dieses Motto gerade auch auf die kleineren Feuerwehren zutrifft, machte Ortsbrandmeister Andreas Dörre anlässlich der Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Westerbrak deutlich.

veröffentlicht am 03.02.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 22:21 Uhr

Die geehrten und beförderten Mitglieder der Feuerwehr Westerbrak
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So war das Erreichen des siebten Platzes bei den niedersächsischen Landeswettbewerben der Feuerwehren in Hermannsburg ein Höhepunkt im Berichtsjahr. Für diese Leistung konnte Sina Klenke als Gruppenführerin die Urkunde und die langersehnten Leistungsspangen aus den Händen von Innenminister Uwe Schünemann sowie des Landesfeuerwehrpräsidenten in Empfang nehmen. Aber auch auf Samtgemeindeebene brauchte sich diese Ortswehr nicht zu verstecken. So gelang der zum ersten Mal mit zwei Gruppen an den Wettbewerben gestarteten Feuerwehr gleich ein Doppelsieg.

Dass Freud und Leid bekanntlich dicht beisammen liegen, mussten auch die 29 Aktiven der 74 Mitglieder starken Feuerwehr erleben, als sie nach Sirenenalarm zu ihrem zweiten Ernsteinsatz des Jahres im Oktober gerufen wurden. Hier war im Westerbraker Wald in Höhe der Schleifmühle ein Waldarbeiter verunglückt. Trotz intensiver Bemühungen von Notarzt, Rettungsdienst und Feuerwehr, aber auch des angeforderten Rettungshubschraubers, verstarb der Verunglückte noch an der Unfallstelle. „Diese Art der Einsätze wünscht man keinem Kameraden“, resümierte Ortsbrandmeister Dörre.

Des Weiteren wurde auf den demografischen Wandel in der hiesigen Region eingegangen. „Im Jahr 2009 hat es dann auch die Ortsfeuerwehr Westerbrak sehr stark erwischt“, berichtete Dörre. „Wo andere Organisationen oder Vereine Mitgliederschwund beklagen, gab es hier in Westerbrak sechs Neuaufnahmen in den Reihen der Aktiven und immerhin zwei bei den Förderern der Wehr.“ Dies wird in erster Linie auf das Starke „Wir-Gefühl“ und die gute Kameradschaft zurückgeführt. So wurden Stephan-Alexander Meyer und Phillip Legat als Fördermitglieder sowie Marvin Bren-

necke, Fabian Ahlbrecht, Markus Trauter, Carsten Ahlbrecht und Manuel Griesmeyer in den aktiven Reihen begrüßt. Bei den Beförderungen wurde Rouven Brennecke vom Oberlöschmeister zum Hauptlöschmeister und Ortsbrandmeister Dörre vom Hauptlöschmeister zum Brandmeister befördert.

Für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft wurde Axel Stille geehrt. Bei den Förderern konnten Peter Dickmann (25 Jahre) und Wilhelm Bren-

necke (40 Jahre) die Ehrung entgegennehmen.

Das Amt des Kassenwartes bleibt weiterhin in den Händen von Reiner Lewin, ebenso wie der Posten des Schriftführers (Martin Trauter), des Gerätewartes (Florian Preine) und des Sicherheitsbeauftragten (Hendrik Rosenberger). Alle wurden einstimmig durch die Versammlung in ihren Ämtern für eine weitere Amtsperiode bestätigt.



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