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Fettsäure auf der Straße

Lauenau (jth). Nicht ganz dicht geschlossen hat der Domdeckel eines aus Richtung Hannover kommenden Silolastzugs. Gegen 17 Uhr war an dem Gespann auf der A2-Abfahrt Lauenau am Dienstag Fettsäure ausgetreten und hatte sich über die Fahrbahn ergossen. Durch die schmierige Flüssigkeit kamen Autos ins Rutschen, deren Fahrer hielten die Wagen jedoch unter Kontrolle.

veröffentlicht am 19.10.2007 um 00:00 Uhr

Die Feuerwehr aus Lauenau sperrte die Bundestraße 442 zwischen der Abzweigung nach Apelern und dem Autohof Lauenau in Fahrtrichtung Bad Münder. Die Flüssigkeit verbreitete einen stark unangenehmen Geruch, und konnte von den Einsatzkräften zuerst nicht zugeordnet werden. Aus Sicherheitsgründen wurde deshalb zuerst nur abgesperrt. Nachdem der Verursacher auf dem Autohof festgestellt worden war, bestimmte die Feuerwehr anhand der Lieferpapiere die Flüssigkeit. Die Einsatzkräften identifizierten die Säure mittels einer Datenbank im Einsatzleitwagen als ungefährlich. Fettsäure wird in der Lebensmittelindustrie hauptsächlich als Rohstoff für verschiedene Emulgatoren verwendet, zudem jedoch auch als Trennmittel - beispielsweise in Kaugummis. Zur Unterstützung der Absperrungen wurde auch die Feuerwehr aus Apelern alarmiert. Die Reinigung der Fahrbahn wurde mit Spezialgeräten vorgenommen. Die Absicherung der Einsatzstelle übernahm die Straßenmeisterei Stadthagen, die die Bundestraße bis etwa 21 Uhr in Fahrtrichtung Bad Münder sperrte und den Verkehr umleitete. Ein größerer Stau wurde dadurch verhindert.



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