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Zwischen Mauern, Türen und Toren: Rott Strull macht das malerische Berching unsicher

Feierlicher Festzug zum Pfingstvolksfest

Obernkirchen (rd). Über Pfingsten war das Obernkirchener Rott Strull bei Königswetter vier Tage lang im Altmühltal. Auf der Anreise im 4-Sterne-Komfortbus gab es am Freitag in Oberschleichach bei Bamberg zur Stärkung zunächst ein ordentliches Frühstücksbuffet.

veröffentlicht am 11.06.2008 um 00:00 Uhr

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Bei der Ankunft zur Mittagszeit in Berching wurde das im Zentrum der mittelalterlichen Stadt gelegene "Hotel Dallmayr" bezogen. Nachmittags gab es dann eine Stadtführung mit Reiseleiter und Organisator Torsten Watermann. Nach dem Abendessen marschierten die "Struller" dann mit Rottschild und Schwarzkitteln voran zum Rathaus. Dort wurde die Truppe und der Bürgerschützenkönig von Obernkirchen, Rottbruder Klaus Scholz, von dem Bürgermeister der Stadt Berching, Herrn Eisenreich, begrüßt. Nach einem Standkonzert mit Freibierausschank marschierte das Rott inmitten der heimischen Verbände und Vereine im großen Festzug durch die Stadt zum Festplatz, wo jedes Jahr an fünf Tagen das Pfingstvolksfest mit Vergnügungspark und einem Festzelt für rund 4500 Gäste stattfindet. An diesem und den folgenden Abenden konnten die Rottfreunde bei freiem Eintritt zu der Musik verschiedener Show-Bands echte bayrische Stimmung erleben. Am zweiten Tag ging es durch das Altmühltal nach Kehlheim und von dort aus mit dem Schiff aufwärts zum Kloster Weltenburg. Dem Aufenthalt dort schloss sich die Rückfahrt mit drei kleinen Fischerkähnen nach Kehlheim an. Es folgte die Besichtigung der Befreiungshalle. Bei ebenfalls bestem Ausflugswetter ging es am dritten Tag in die mittelalterliche Stadt Gredingen. Nach einem Stadtrundgang blieb dort genügend Zeit zur Einkehr. Zur Mittagszeit gab es einen Aufenthalt in Beilengries, dem sich die Besichtigung des Technikmuseums Kratzmühle anschloss. Nach "drei wunderbaren Tagen" in der von hohen Mauern, Türmen und Toren umgebenen schönen Stadt Berching, worin sich alle Teilnehmer einig waren, ging es über Erlangen zurück nach Obernkirchen. In Erlangen konnten die Rottmitglieder und ihre Freunde sich auf der dortigen Bergkirchweih in einem großen Waldgelände umschauen. Zwischen tausenden Bierzeltgarnituren standen Fahrgeschäfte und Verkaufsstände, es wurden fränkische Spezialitäten und heimische Biere angeboten. Auf dem riesigen Gelände spielten unzählige fränkische Musikkapellen.

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