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Samtgemeinde CDU ehrt langjährige Mitglieder / Mit Rinne fehlt ein "40-Jähriger" / Partei für Neubau des Klinikums

Feick: "Bedauere die Vorfälle im Rat Bad Eilsen zutiefst"

Bad Eilsen (mig). Als der CDU- Samtgemeindeverband Bad Eilsen anlässlich seiner jüngsten Mitgliederversammlung langjährige Parteigänger geehrt hat, fehlte mit Horst Rinne ausgerechnet ein "40-Jähriger". "Ich kann verstehen, dass er heute nicht dabei sein wollte", sagte der Vorsitzende Friedrich Feick, "er hat mir mitgeteilt, er wolle sich erst einordnen." Das langjährige CDU-Mitglied hatte die Fraktion am 4. Mai aus Verärgerung über deren Haltung in Sachen "Neukauf" verlassen.

veröffentlicht am 21.06.2008 um 00:00 Uhr

Geehrte CDU-Mitglieder: Heinz-Peter Schlicht, Roswitha Gutzeit,

"Ich bedauere zutiefst, dass er nicht da ist und ich bedauere auch die Vorfälle im Rat zutiefst. Ich persönlich bin der Auffassung, dass es so weit nicht hätte kommen müssen und dürfen, aber das ist Sache der CDU Bad Eilsen", betonte Feick und stellte klar: "Horst Rinne ist nicht aus der CDU ausgetreten, er hat die Fraktion in Bad Eilsen verlassen." Wie es in der Ratsarbeit weiter gehen soll, wollte Feick an diesem Abend nicht sagen. Zwar sei im Rahmen einer Kreisvorstandsitzung auch über Reaktionen gesprochen worden, "über die werde ich hier aber nicht berichten." Konkreter wurde Barbara Wömpner. Das Gemeinderatsmitglied zog eine kurze Bilanz der ersten Ratssitzung "nach dem Austritt der Gruppe Rinne/Schütte". "Für die Zukunft müssen wir sehen, wie die Zusammenarbeit zwischen den drei Fraktionen weiter geht. Ich bin mir aber sicher, dass alle ein Ziel im Auge haben: den Erhalt des Heilbades und die Prädikatisierung." Die Ausschüsse seien nicht verändert worden, größte Aufgabe sei das Erstellen des Masterplans. Anschließend berichtete Dr. Willi Dreves über aktuelle Themen auf Kreisebene und hatte dabei zunächst das EWR-Drama im Blick. "Es war von Anfang an der Wurm drin", so Dreves. Schon zu Beginn hätten die E-Guider nicht richtig funktioniert, das "Prinzip Knopf im Ohr" kam auch nicht gut an. "Es ist viel schief gelaufen, viel Geld ist versenkt worden", so der Kreistagsabgeordnete. Besonders schlimm: Beide Geschäftsführer hätten jahrelang keine Abrechnung vorgelegt. "Es gab keine Transparenz der Kosten, die Geschäftsführer sind mehr Künstler als Wirtschaftsfachleute gewesen." Erst die Hofkammer habe das Projekt für Schaumburg gerettet, so Dreves. Sein Fazit: "Es kommt allmählich Ruhe rein, wir sind über den Berg." In Sachen Klinikum Schaumburg favorisiert Dreves den Plan eines Neubaus. "Das Krankenhaus Rinteln stirbt, das kann man nicht aufhalten." Nur in großen Krankenhäusern sei eine Qualitätssicherung gegeben, sie seien zudem besser aufgestellt, betonte der Kreistagsabgeordnete. "Vor einem Jahr hieß es in Sachen Neubau noch, unmöglich, das Geld haben wir nicht. Heute sind wir einer Lösung schon näher." Er könne sich gut vorstellen, dass es "in Richtung neues Klinikum geht, denn nur das ist wirtschaftlich." Als Delegierten für den Kreisparteitag wurden Dr. Willi Dreves, Christina Senne-Blümel, Armin Blümel, Björn Metzner, Peter Zabold und Rosemarie Döring bestimmt. Als Ersatz stehen Heinz-Peter Schlicht, Wilhelm Brümmel und Helmut Grundmeier zur Verfügung. Im Kreisparteiausschuss wird die Versammlung von Christina Senne-Blümel und Armin Blümel (Ersatzdelegierte ist: Barbara Wömpner) vertreten. Geehrt wurden Roswitha Gutzeit (25 Jahre), Heinz-Peter Schlicht (10 Jahre) und Peter Zabold (10 Jahre).



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