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Schulzentrum: Arbeitsgemeinschaften präsentieren Angebote

Fehlzeiten stehen im Zeugnis

Obernkirchen (sig). Zum Konzept des schulischen Ganztagsangebotes gehören die speziellen Arbeitsgemeinschaften. Doch hängt das AG-Angebot am "Schwarzen Brett", oder wird es als Flyer verteilt, kann sich mancher vielleicht nicht genügend darunter vorstellen. Deshalb ist die in Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeiterin Julia Wiersig entwickelte Idee, dieses Angebot zusammenhängend im Forum zu präsentieren, der richtige Weg.

veröffentlicht am 07.02.2008 um 00:00 Uhr

Immer ein Renner: Tanzgruppen. Foto: sig

Die Präsentation erfüllte den Zweck einer Orientierungshilfe. Die jugendlichen Zuschauer bekamen die Chance, sich einen Überblick über das aktuelle Angebot zu verschaffen. Schließlich können sie frei entscheiden, was sie davon auswählen möchten. Für die vier Wochentage von Montag bis Donnerstag gibt es insgesamt 21 Arbeitsgemeinschaften. Nicht alle nahmen an der Präsentation teil. Für den Bereich Hausaufgabenhilfe hätte es auch wenig Sinn gemacht. Den Start übernahm die von Angelika Staaks geleitete Chor-AG, die sich über eine "Blutauffrischung" genauso freut wie die Theatergruppe von Hanne Piel. Erklingen flotte Rhythmen, steigt die Stimmung hör- und sichtbar an. Beim Line-Dance zeigte ein junges Quartett mit Westernhüten eine Vielzahl von Schrittkombinationen. Die Leitung haben hier Patrizia Koschnick und Marc Schöne. Zahlenmäßig stärker besetzt ist die Magic-Dance- AG von Ilona Bogdanowitsch. Hier wie auch bei Dance-Gruppe von Ina Kosbart und Angelika Dell sowie bei der Modern-Dance-AG von Linda Pengel wurde deutlich, dass es doch nicht einfach ist, Jungen dafür zu begeistern. Immerhin hat es Lehrer Jörg Fischer aber doch geschafft, einige Jungen für denPaartanz zu gewinnen, wie die Vorführung des "Tango Argentino" zeigte. Ganz anders ist das natürlich im Sport. Beim Handball, Volleyball, Radfahren, Judo und der Selbstverteidigung dominieren die Jungen. Den Mädchen wird aber sogar eine spezielle Fußball-AG angeboten. Besonders schmerzhaft ist es, wenn sich aus der Instrumentalgruppe, um die sich die Lehrkraft Nadine Abel-Mengeling kümmert, jedes Jahr Schulabgänger verabschieden. Da ist man gerade richtig eingespielt, und dann heißt es, wieder Abschied zu nehmen. Etwas einfacher vollzieht sich der Wechsel in der AG, die sich um die Pflege der Schülerbücherei verdient macht. Dort werden auch neue Bücher vorgestellt und Vorlesungen angeboten. Ein interessantes Metier für besonders Aufgeweckte. Eva-Maria Damm und Nele Schlichenmaier sind für dieses Betreuungsangebot zuständig. Anmeldungen nimmt bis zum Dienstag, 12. Februar, Julia Wiersig entgegen. Das geschieht nach dem Prinzip: "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst." Wer seine Entscheidung gefällt hat, muss dann auch im bevorstehenden Halbjahr an den AG-Stunden teilnehmen. Fehlzeiten werden im Zeugnis vermerkt.



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