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Paul-Egon Mense kritisiert jüngste Beschlüsse: Radweg, Steinanger-Trainingsplätze und Wichtelburgumbau

FDP-Ratsherr: Rat gibt Geld mit vollen Händen aus

Rinteln (wm). In einem Schreiben an Mitglieder der CDU-Ratsfraktion macht FDP-Ratsherr und Koalitionspartner Paul-Egon Mense seinem Unmutüber die jüngsten Ratsbeschlüsse Luft.

veröffentlicht am 18.07.2008 um 00:00 Uhr

Nach Menses Meinung zeigten die aktuellen Beschlüsse im Rat, dass bei den meisten noch kein Umdenken in Richtung Haushaltskonsolidierung stattgefunden habe. Mense listet in dem Schreiben auf, welche seiner Meinung nach unnötigen Kosten man dem Steuererzahler hätte ersparen können: So die drei neuen Trainingsplätze am Steinanger für 400 000 Euro ("ob sich jemals diese Wunscherfüllung als sportfördernd messbar auswirken wird, zum Beispiel durch mehr Fußballernachwuchs, mehr sportliche Erfolge?") und den Neubau des Radweges am Weseranger - hier gebe es bereits eine zweispurige Fahrbahn und einen breiten Bürgersteig, den man ohne großen Aufwand auch als Radweg hätte nutzbar machen können. Für kritikwürdig hält Mense auch die Ratsentscheidung, die Wichtelburg für 200 000 Euro umzubauen, obwohl in der Lebenshilfe an der Waldkaterallee Räumlichkeiten im Übermaß vorhanden seien und auch die notwendigen Spielflächen. Auch wenn sich hier die Einrichtung von neuen Krippenplätzen dann verzögert hätte, hätte sich es sich gelohnt, die sechs bis acht Monate zu warten. Das Protokoll der Ratssitzung verzeichnet zum Wichtelburgumbau allerdings weder Gegenstimmen noch Enthaltungen - trotz Menses Anwesenheit. Auch das Parkleitsystem, das jährlich 13 000 Euro Folgekosten mit sich bringt, hätte Mense gerne abgestellt: "Damit der Vorbeifahrende über die Rintelner Messe informiert wird? Wer braucht so etwas wirklich?"



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