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FDP verzichtet auf Planungskosten für Hochzeitshaus

veröffentlicht am 08.02.2012 um 15:34 Uhr

Wird aus der ehemaligen EWR-Ausstellungsfläche im Hochzeitshaus bald ein repräsentativer Ratssaal? Die FDP hält an ihrer Forderung fest.

Hameln (HW). Die FDP-Fraktion im Rat möchte mit aller Macht, dass künftig im Hochzeitshaus ein Ratssaal, nebst repräsentativen Räumen für Stadt, Landkreis, Schulen und Vereinen entsteht. Ein Gesamtkonzept fehlt aber auch dem Vorschlag der FDP, hällt Claudio Griese, Sprecher der Mehrheitsgruppe, fest.

Es soll kein Schlösschen werden, sondre ein Ratssaal im Zentrum der Stadt, nah am Bürger. Die FDP möchte, dass das historische Altstadtgebäude „nicht zur Ruine“. Für Planung, Umsetzung und Finanzierung des Projektes sollen 25 000 Euro in den Haushalt 2012 eingestellt werden, rechnen die Liberalen.

„Lobenswert“ nennt Claudio Griese zwar den Vorschlag der Oppositionspartei, spricht sich aber für einen „Bürgersaal“ statt eines Ratssaales aus. „Was wir allerdings vermissen, ist ein Gesamtkonzept. Und das fehlt auch im Antrag der FDP.“ Die 25 000 Euro für Planungskosten moniert der Christdemokrat ebenfalls. „Es besteht die Gefahr, Geld in den Sand zu setzen.“

Welchen Kompromiss FDP-Fraktionschef Hans Wilhelm Güsgen vorschlägt und inwieweit Gespräche zwischen der Stadt Hameln und dem Landkreis die Planungen voranbringen könnten, lesen Sie in der Dewezet.

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