weather-image
Stadthagen in Bestbesetzung im Schierbachstadion / Torsten Menzer gibt sich selbstbewusst

FC zum Duell der Erzrivalen nach Nienstädt

Bezirksliga (jö). Von den schaumburger Derbys in der Bezirksliga ist keines so vorbelastet wie das des SV Nienstädt und des FC Stadthagen am Samstag. Die Rivalität rührt aus der direkten Nachbarschaft, aus kessen Sprüchen im Vereinsheim des Gegners und aus den ungezählten Personalübertritten der letzten Jahre.

veröffentlicht am 12.10.2007 um 00:00 Uhr

FC-Abwehrchef Feyzi Tarak (r.) steht nach seiner Vermählung wied

Der aktuelle fußballerische Wert ist allerdings höchst begrenzt: Beim SV Nienstädt spielt eine wild strukturierte Mannschaft gegen den Abstieg und auch der FC Stadthagen eilte zuletzt von Niederlage zu Niederlage. Die permanente Personalnot ist das zentrale Problem der beiden Traditionsvereine, die wahrlich schon bessere Zeiten erlebt haben. Wichtig sind die drei zu vergebenen Punkte aus dem Derby. Nienstädts Trainer Torsten Menzer ist angesichts der dürftigen Leistungen seines Teams überraschend selbstbewusst: "Wir spielen in nächster Zeit gegen Mannschaften, die in unserer Reichweite liegen und gegen die wir punkten müssen. Der FC Stadthagen gehört dazu, nicht erst nach seinen letzten Niederlagen." Menzer kann am Samstag auf ein erweitertes Personalangebot zurückgreifen. Jeder einsatzfähige Spieler ist wichtig für Nienstädt. Weil Björn Schütte gegen Stadthagen wieder dabei ist, kann Aushilfstorwart Jan Stepanek auf seine angestammte Position rücken. Auch der zuletzt erkrankte Thomas Klatt steht wieder zur Verfügung. Der Routinier gehört zum großen Kreis der Nienstädter, die früher für den FC Stadthagen spielten. Auch Spieler wie Björn Schütte, Sören Peters, Suleyman Kahraman, Levent Tarak oder Gökhan Öz trugen das FC-Wappen. "Ich hoffe, dass wir aus der alten Rivalität zusätzliche Motivation schöpfen", sagt Torsten Menzer. Sein Kollege Lars Reuther sieht für Nienstädt keine realistischen Erfolgsmöglichkeiten, weil die FC-Defensivabteilung am Samstag wieder komplett ist. Der gesperrte Kanaa Agbetiafa und der frisch vermählte Feyzi Tarak sind wieder dabei. "Unser Abwehrverhalten war bei der 0:4-Niederlage gegen Degersen das einzige und entscheidende Problem", berichtet Lars Reuther. Aufbauspiel und Laufarbeit waren in Ordnung. Auch Chancen wurden herausgespielt. Hinten passte der FC Stadthagen aber einmal nicht auf und ließ sich danach mit zwei Kontern überrumpelt. Das Fehlen von Abwehrchef Feyzi Tarak war deutlich zu spüren. Wie stark seine Mannschaft von SVN- Seite eingeschätzt wird, interessiert Lars Reuther nicht. Er verspricht: "Wir werden kämpfen und wir werden in Nienstädt gewinnen." Geht es nach dem Trainingseifer, dann müsste Stadthagen ohnehin als deutlicher Sieger vom Platz gehen. Während bei den FC-Übungsabenden regelmäßig 13 Spieler mitmachen, nehmen in Nienstädt meistens nur sieben Mann teil. Abstiegskampf sieht ganz anders aus.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt