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Bauausschuss Luhden besichtigt Problemzonen

Fast ein Schnatgang

Luhden (mig). "Das ist wie ein verkürzter Schnatgang", meinte Luhdens Bürgermeister Peter Zabold bei der jüngsten Sitzung des Bauausschusses. Die Reise quer durch die Gemeinde führte die Mitglieder vom Golfplatz (Entwässerung), über den Friedhof (Graben), bis zur Röhenstraße (Asphaltschäden). Vor allem am Golfplatz gibt's Handlungsbedarf.

veröffentlicht am 30.05.2007 um 00:00 Uhr

"Fast wie ein Schnatgang": Der Luhdener Bauausschuss schreitet z

Der Entwässerungsgraben an der Südgrenze des Platzes stand ganz oben auf der Agenda. Das Problem: Weil der Graben auf mehreren hundert Metern zugewachsen ist, kommt es bei Starkregen zu Überschwemmungen. Dabei wird nicht nur die unmittelbare Umgebung in Mitleidenschaft gezogen - aufgrund des Gefälles läuft das Wasser bis zur B 83. Das Resultat konnten die Politiker an einem parallel zwischen Golfplatz und B 83 verlaufenden Wirtschaftsweg besichtigen. Die Asphaltdecke war verschlammt, ein angrenzender Wasserlauf auf mehreren hundert Metern mit Erosions-Erde gefüllt. Nach eingehender Beratung empfahl der Ausschuss, den Entwässerungsgraben auf Kosten des Platzeigentümers profilieren zu lassen. Der Graben im Rosental soll vollständig wiederhergestellt werden. Ebenfalls in Augenschein genommen, wurde der Graben am Friedhof. Bürgermeister Zabold: "Wenn es geregnet hat, werden die weiter unten liegenden Felder teilweise überschwemmt." Die Empfehlung sieht deshalb vor, den Graben zu profilieren und die Fließgeschwindigkeit mit Steinen zu senken. Anschließend wurde der Vorschlag geprüft, für Veranstaltungen zusätzliche Toiletten in einem Raum der Sporthalle einzurichten. Vor Ort stellte sich aber heraus, dass das "Örtchen" wegen eines Gasanschlusses fehl am Platz wäre. Weil im dahinter liegenden Anbau die Installation aufwändiger wäre, solljetzt erst einmal ein Kostenvoranschlag erarbeitet werden. Ebenfalls eine Empfehlung gab das Gremium zu den Straßenschäden auf der Röhenstraße. Dort soll eine Firma die Kosten ermitteln. Die Anfrage eines Vertreters des SV Luhden nach einer Überdachung mit einem Carport konnte nicht behandelt werden. Gemeindedirektorin Sevenja Edler: "Vom Verein ist dazu nichts mehr gekommen."



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