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Wo bleibt die Empathie?

Fassungslos

Eltern kämpfen tagtäglich sehr mühsam darum, ihren behinderten Kindern ein einigermaßen normales Leben zu ermöglichen. Das wird aber nur erreicht, wenn eine enge Betreuung durch verschiedene Personen gewährleistet ist.

veröffentlicht am 04.08.2020 um 23:54 Uhr

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Zu: „Eltern kämpfen für ihre Kinder“, vom 4. Juli


Dieses mühsam geschaffene Konstrukt brach durch Corona völlig zusammen. Großeltern und Ehrenamtliche standen nicht mehr zur Verfügung. 24 Stunden Betreuung sind eine unmenschlich große Belastung, und das gleich über mehrere Wochen. Wenn nun der erste Lichtblick der vorsichtigen Schulöffnung sofort zunichtegemacht wird durch die mögliche Nichteinhaltung der Hygieneregeln, dann lässt es eine große Traurigkeit zurück. Das behinderte Kind wird mal wieder als nicht normal abgestempelt. Spätestens jetzt erwartet man den Einsatz des Schulleiters. Doch die ohnehin belasteten Eltern werden alleingelassen. Wo bleiben Werte wie Fürsorge oder Empathie? Ich bin fassungslos!



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