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Stadt, Awo und Kinderschutzbund setzen auf weitere Partner

Familienzentrum: Vertrag perfekt

Stadthagen (jl). Der Grundstock des künftigen Familienzentrums steht: Gestern haben Bürgermeister Bernd Hellmann für die Stadt, Awo-Kreisgeschäftsführerin Heidemarie Hanauske sowie Vorsitzende Georgia Hasse für den Kinderschutzbund Schaumburg den Kooperationsvertrag für die neue Einrichtung unterschrieben.

veröffentlicht am 24.10.2007 um 00:00 Uhr

Georgia Hasse (v.l.), Bürgermeister Bernd Hellmann und Heidemari

Die letzte Hürde für die Dreier-Kooperation hatte der Rat vergangene Woche beseitigt, indem er einstimmig das Konzept für das Familienzentrum gebilligt hat. "Wir arbeiten mit einem offenen Konzept und setzen darauf, dass weitere Vereine oder Institutionen, die im Bereich Familie arbeiten, dazu kommen", sagte Hanauske. Gebucht ist nach den Worten des Bürgermeisters bereits die Kinderbetreuungsagentur des Landkreises (Kiba). Ohnehin im Boot, wenn auch nicht als Vertragspartner, ist auch das Lokale Familienbündnis. Hellmann unterstrich, dass die Stadt mit dem Zentrum ein Zeichen in Sachen Jugendhilfe sowie die "Vereinbarkeit von Familie und Beruf" setzen will. Hasse beschrieb das, was im Haus Bahnhofstraße 27 passieren soll, als "miteinander lernen". Die Awo wird in der Startphase ihre bisher in der Rathauspassage angesiedelte Schwangerenberatung, die Integrationsberatung sowie die Anlaufstelle für Mutter/Vater-Kind-Kuren an die Bahnhofstraße verlagern. Vom Kinderschutzbund wandern die Kontaktstelle für Eltern mit Kindern, die Mobile Psychosoziale Beratung, die Beratungsstelle für Mütter mit Kleinkindern, der betreute Spielkreis sowie die Elternkurse ins neue Domizil. Eine zentrale Rolle soll das Café im neuen Haus spielen: Es soll eine zentrale Kontaktstelle werden und zudem die Informationszentrale für alle Angebote für Familien in der Kreisstadt. Die Arbeit im Haus wird nach Meinung von Hanauske, Hasse und Hellmann nicht nur ein Ding für festangestellte Mitarbeiter sein, sondern reichlich Raum für ehrenamtliches Engagement bieten. Formell nehmen die drei Partner ihre Zusammenarbeit am 1. November auf. Praktisch unter dem gemeinsamen Dach des Hauses Bahnhofstraße 27 wird das Zentrum wohl zum 1. März 2008 loslegen. Zurzeit ist die Koordinatorenstelle ausgeschrieben.



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