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Vorschläge, Lob und Kritik am Lesertelefon: Fankorso nervt - und kann gefährlich werden

Familienfreundlichkeit durch Windelbeutel?

Rinteln (ur). Begeistert begrüßt Armin Prasuhn aus Krankenhagen die Initiative des Apothekers Klaus Bellwinkel von der Apotheke "b33", in Rinteln zur Verbesserung und Erweiterung der Apotheken-Öffnungszeiten beizutragen: "Ich musste erst kürzlich am Wochenende wegen eines akuten Bronchialleidens für ein Medikament nach Bückeburg fahren - und da es dort nicht vorrätig war, ging es dann noch weiter nach Bad Eilsen. Auch die Schließung der Apotheken über Mittag und am Mittwochnachmittag passt doch wohl nicht mehr in die Zeit!"

veröffentlicht am 18.06.2008 um 00:00 Uhr

Jubelkorso am Montagabend in der Rintelner Fußgängerzone: Rund e

Ruth Punthe von der Hartler Straße erlebte es seit April jetzt schon zum dritten Mal, dass zu schnelle Autos in ihrem Garten landeten: "Irgendwann kann da noch jemand zu Schaden kommen - da sollte die Stadt mal für verschärfte Kontrollen sorgen, um mehr Sicherheit zu garantieren." Als Anwohnerin der Giebelgasse fühlt sich Marianne Schwarzenbach in Sachen Klosterkarree nur unzureichend informiert: "Im Modell werden die Verhältnisse der Grundstücke in der Nachbarschaft nicht richtig wiedergegeben." Auch wolle man als Nachbar wissen, wie lange wohl die Bauzeit sein wird und wie die Baustelle erschlossen werden soll. Außerdem regt Marianne Schwarzenbach an, dass die Stadt im Interesse von mehr Kinderfreundlichkeit an Eltern von Neugeborenen Säcke für die Windeln kostenlos abgeben soll: "Ich habe das bei meinem Enkelkind in Bamberg erlebt und halte das für eine sehr positive Geste gegenüber jungen Familien, die ja für die Zukunft einer Stadt so wichtig sind." Iris Becker aus Rinteln las mit viel Betroffenheitüber die Zustände in einem Bückeburger Pflegeheim, warnt aber davor, solche Verhältnisse zu verallgemeinern. "Im Namen auch meiner Mutter kann ich jedenfalls sagen, dass im Steinberger Pflegeheim Marienhof gut für die Senioren gesorgt wird. Ich möchte daher ausdrücklich das Engagement von Familie Everding und ihren Mitarbeitern loben, die sehr freundlich und umsichtig arbeiten und immer ein gutes Wort für ihre Gäste haben." Angesichts der spontanen Autofahrten durch die Innenstadt nach dem jüngsten Deutschland-Sieg meint Peter Kühne : "Da wurde nicht nur gehupt und gelärmt, getrommelt und getrötet, sondern die Leute fuhren teilweise über Marktplatz und Fußgängerzone mit weit nach außen gereckten Fahnen, dicht an Passanten vorbei. Eigentlich ein Wunder, dass da nichts passiert ist." Er jedenfalls hoffe bei den kommenden Spielen auf mehr Einsicht im Verhalten, "zumal der Alkohol sicher in vielen Fällen auch mit im Spiel war". Nicht nur als Mutter eines Kindes auf der Musikschule bedauert Petra Wienecke , dass beim Musikschultag in Rinteln auf dem Marktplatz nur so wenig Publikum war: "Alle Aktiven haben sich so angestrengt und dann waren nur so enttäuschend wenig Zuschauer da. Das kann für den Nachwuchs kaum motivierend sein!" Sicher habe das schlechte Wetter eine Rolle gespielt, aber auch die Werbung sei denkbar schlecht gewesen: "Man hat kaum irgendwo Plakate gesehen und nicht einmal die Eltern der Schülerinnen und Schüler wurden durch Handzettel benachrichtigt."



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