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Fall Lügde: Im Landtag beginnen die Vernehmungen

Der Parlamentarische Untersuchungsausschuss des Landtags beginnt am Freitag (30. Januar) mit der Vernehmung von Zeugen zu den Fällen schweren Kindesmissbrauchs auf einem Campingplatz in Elbrinxen/Lügde. Nach Angaben des Ausschussvorsitzenden AndreasKossiski (SPD) werden drei Zeugen befragt, von denen zwei bei der Familienhilfe der AWO Höxter tätig sind. Die AWO Höxter soll mindestens acht Hausbesuche beim Haupttäter Andreas V. auf dem Campingplatz in Lügde durchgeführt haben. Bei den betroffenen Zeugen handelt es sich um die letzten Kontakte vor der Inobhutnahme des Pflegekindes im November 2018 nach der Anzeige wegen Kindesmissbrauchs gegen den später verurteilten Haupttäter. Bei dem dritten Zeugen handelt es sich um einen Vater zweier kleiner Mädchen, der Andreas V. auf einem lokalen Grillfest zufällig begegnet ist und dem dabei das Verhalten des V. gegenüber seinen Töchtern und anderen kleinen Mädchen aufgefallen sein soll. Er soll seine Beobachtungen dem Kinderschutzbund Hameln-Pyrmont, dem Jugendamt des Landkreises Hameln-Pyrmont und der Polizei in Blomberg gemeldet haben.

veröffentlicht am 30.01.2020 um 11:58 Uhr



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