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Fakten

Der Umzug aus zwei Alt-Klinikstandorten an einen neuen ist eine der größten logistischen Herausforderungen für die Klinikverantwortlichen. Voraussichtlich 500 bis 600 Patienten, davon 50 Intensivpatienten, müssen von der Friedrichstraße respektive der Portastraße in Minden zum neuen Klinikum an der Prof.-Hans-Nolte-Straße in Häverstädt gebracht werden.

veröffentlicht am 29.12.2007 um 00:00 Uhr

In der Speditionseinheit Möbelwagenmeter gemessen würde ein 7,5-Tonnen-Lkw dafür 285 Fahrten benötigen. Ein Großraum-Rettungstransportwagen (RTW) für an Großgeräte angeschlossene Intensivpatienten, 11 RTW, 22 Krankentransportwagen, 29 Mannschaftstransportwagen der Feuerwehren und zwei Baby-Intensiv-Notarztwagen werden dazu eingesetzt. Zwei Tage soll der Patientenumzug als Katastrophenschutzübung dauern. Der Umzug wird von den Beschäftigten der Mühlenkreis-Kliniken, etwa 200 Helfern aus den Hilfsdiensten (DRK, Feuerwehr etc.) und 50 Leuten des beauftragten Speditionsunternehmens durchgeführt. 10 000 Einzelgegenstände, vom Krankenbett über Chefarztstuhl bis zu medizinischen Geräten, dazu 11 700 Kartons mit kleinerem Umzugsgut und Akten, insgesamt 9150 Kubikmeter (entspricht einen Würfel von 21 Meter Kantenlänge) müssen eingepackt, verladen, transportiert und wieder ausgepackt werden. Wie bereits im Text links berichtet, soll dieÜbergabe des neuen Klinikumgebäudes am 29. Februar erfolgen. Der Umzug selbst soll nach Darlegung des Projektleiters am 1. März beginnen. Höhepunkt ist der Umzug der Patienten am 8. und 9. März. Bereits am Sonntag, 2. März, soll es für Interessierte einen "Tag der offenen Tür" geben. mt Ein Klinikum zieht um

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