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Seinem 65. Geburtstag sieht Landesbischof Jürgen Johannesdotter im kommenden Oktober entgegen. Das wäre das im Regelfall vorgesehene Datum zum Eintritt in den Ruhestand. Nun sieht das entsprechende landeskirchliche Gesetz die Möglichkeit der Verlängerung der Amtszeit um höchstens drei Jahre vor. Die Initiative dazu müsste vom siebenköpfigen Landeskirchenrat ausgehen. Dieser könnte den Bischof bitten, länger im Amt zu bleiben. In einem solchen Fall hätte Johannesdotter dann die freie Entscheidung darüber.

veröffentlicht am 20.11.2007 um 00:00 Uhr

Vor der Synode merkte der Stadthäger Oberprediger Klaus Pönnighaus an, er "würde sich über eine weitere Zusammenarbeit freuen". Er deutete einen Zeitraum von "ein bis zwei Jahren" an. Johannesdotter könne dann angesichts zahlreicher Eintritte kirchenleitender Personen in den Ruhestand als Faktor der Kontinuität den neuen Präsidenten in dessen Einarbeitungszeit begleiten. Desweiteren könnten sich in dieser Zeit "die Wogen hier glätten, so dass dann mehr gute Leute bereit wären, bei uns Bischof zu werden". Die "Lust dazu wird wohl im Moment nicht so groß sein", setzte Pönnighaus im Blick auf die Konflikte der jüngeren Zeit hinzu. ssr "Lust im Moment nicht so groß"



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