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Am heutigen Donnerstag jährt sich die Einweihung des Kaiser-Wilhelm-Denkmals zum 111. Mal. Der Bau des Monuments wurde 1892 begonnen; Einweihung war am am Sonntag, 18. Oktober, 1896.

veröffentlicht am 18.10.2007 um 00:00 Uhr

Kaiser Wilhelm II. nahm an der Einweihung des Denkmals, das seinen Großvater Wilhelm I. in Herrscherpose zeigt, teil, jedoch nicht mehr am anschließenden Festessen im "Kaiserhof". Stellvertretend für den Kaiser aus Fleisch und Blut wurde am Südende des Saales eine Kaiserbüste unter einem Baldachin platziert. Laut Kreisheimatpfleger Dr. Gerhard Franke gehört das Portaner Kaiser-Wilhelm-Monument zu den fünf bedeutendsten Denkmälern Deutschlands und ist laut aktueller Umfrage der Fachhochschule Osnabrück für 95 Prozent der Besucher von Porta Westfalica ein fester Begriff - und gewissermaßen das Wahrzeichen der Stadt. Gleichwohl kommt es immer wieder zu Verwechslungen. So glauben manche Besucher, das Hermannsdenkmal zu besichtigen. Deshalb hat es sich der Förderverein Kaiser-Wilhelm-Denkmal seit seiner Gründung am 26. September 1997 zur Aufgabe gemacht, über die Bedeutung von Monument sowie Umgebung aufzuklären. Eigentümer des Denkmals ist der Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Er hat Ende der neunziger Jahre das marode Denkmal umfassend sanieren lassen. Dafür wurden mit Hilfe des Fördervereins Spenden aus der gesamten Region zusammengetragen. mt Denkmal-Geschichte

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