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Fakten

Hermann Muckermann (1877-1962) gilt als bedeutender Naturwissenschaftler. Er war bis 1933 im Bereich Forschung und Lehre rund um Erblehre und Erbkrankheiten ("Eugenetik") tätig, bekam unmittelbar nach der "Machtergreifung" Hitlers Berufsverbot, wurde über Jahre hinweg verfolgt und angefeindet und baute nach dem Ende der Schreckensherrschaft das neue Institut für Anthropologie im Westteil Berlins auf. Bei seinem Tode würdigten Bundespräsident, Bundeskanzler und Papst den Lebensweg eines Mannes, dessen Schicksal in besonderer Weise durch die Verwerfungen des zurückliegenden Jahrhunderts geprägt worden war. Seine wissenschaftliche Arbeit lebt in zahlreichen Veröffentlichungen fort.

veröffentlicht am 23.04.2007 um 00:00 Uhr

Noch mehr im Blickpunkt derÖffentlichkeit stand und steht Hermann Muckermanns jüngerer Bruder Friedrich Muckermann (1883-1946). Auch er geriet schon früh in Konflikt mit dem NS-Regime, wurde 10 Jahre lang quer durch Europa gehetzt und starb als kranker, schwer gezeichneter Mann im Schweizer Exil. Der gelernte Theologe galt schon zu Lebzeiten als einer der profiliertesten deutschsprachigen Journalisten, Literaturkritiker und Kommentatoren. 1931 wurde er in Frankfurt mit dem Goethe-Preis ausgezeichnet. Obwohl er nie die Chance hatte, in seine Heimatstadt zurückzukehren, blieb Friedrich Muckermann zeitlebens ein "bekennender Bückeburger". Die "Muckermanns": Zwei große Söhne der Stadt



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