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Fakten

Hermann Muckermann (1877-1962) gilt als bedeutender Naturwissenschaftler. Er war bis 1933 im Bereich Forschung und Lehre rund um Erblehre und Erbkrankheiten ("Eugenetik") tätig, bekam unmittelbar nach der "Machtergreifung" Hitlers Berufsverbot, wurde über Jahre hinweg verfolgt und angefeindet und baute nach dem Ende der Schreckensherrschaft das neue Institut für Anthropologie im Westteil Berlins auf. Bei seinem Tode würdigten Bundespräsident, Bundeskanzler und Papst den Lebensweg eines Mannes, dessen Schicksal in besonderer Weise durch die Verwerfungen des zurückliegenden Jahrhunderts geprägt worden war. Seine wissenschaftliche Arbeit lebt in zahlreichen Veröffentlichungen fort.

veröffentlicht am 23.04.2007 um 00:00 Uhr



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