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Fakten

Seit Eröffnung der Fußgängerzone im Jahr 2003 beschäftigt Rintelns Kommunalpolitiker die Frage, wie der Verkehr in der östlichen Altstadt (7000 Fahrzeuge täglich auf der Brennerstraße) reduziert werden kann. Bisher sind folgende Lösungsmodelle öffentlich vorgeschlagen worden:

veröffentlicht am 17.11.2006 um 00:00 Uhr

Der Einbau von versenkbaren Pollern mit Chipkarten für Anwohner wie Polizei und Feuerwehr (analog zur Schranke an der Dauestraße) - vorgeschlagen von Ursula Helmhold. Der Einbau von Pollern, die nur nachts hochgefahren werden (Vorschlag von SPD und neuerdings auch der WGS). Sperrung des Exter Weges (von allen Fraktionen abgelehnt, weil nicht vermittelbar und durch den Widerstand der Dörfler im Rat nicht mehrheitsfähig). Umwandlung des Exter Weges in eine Einbahnstraße (ebenfalls gescheitert aus oben genannten Gründen). Ein ganzes Maßnahmenpaket (vorgeschlagen von Günther Maack, CDU), zu dem unter anderem schärfere Geschwindigkeitskontrollen, niveaugleicher Ausbau in allen Altstadtstraßen und die Änderung der Fahrtrichtung in einzelnen Straßen gehören - Problem, so die Verwaltung: Kosten im sechsstelligen Bereich. Einbau weiterer Hindernisse wie Kölner Teller und Schwellen (ursprünglich gefordert von der WGS, von der Mehrheit der Bürger in Anwohnerversammlungen abgelehnt). Keine Linksabbiegerspur mehr an der Brücke in die Mühlenstraße (tauchte als Idee in einer Bauausschusssitzung auf, wurde nie weiter diskutiert). Zur Lärmverminderung Asphaltierung der Bäckerstraße und Krankenhäger Straße, beide Straßen wieder in beide Richtungen öffnen (Vorschlag von Stadtmarketing-Guru Christian Klotz). Totalsperrung im Bereich des Alten Museums, wie es die Stufe 3 des ursprünglichen Verkehrskonzeptes vorsieht (wird vehement von der CDU wie Teilen der SPD abgelehnt). Beibehaltung des Status quo, in der Hoffnung, dass Autofahrer im Laufe der Jahre doch klüger werden (in den letzten Jahren vor allem vom ehemaligen Ordnungsamtschef Friedrich-Wilhelm Henke vertreten). wm Verkehrsberuhigung in deröstlichen Altstadt: Was bisher vorgeschlagen worden ist

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