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Fahnenmastprüfung, Gesellschaftsspiele und ein spontanes Gedicht

Wann haben Sie, liebe Leserin, lieber Leser, eigentlich das letzte Mal mit ihrem Nachbarn gesprochen? Das ist schon ein, zwei Wochen her? Dann sollten Sie unbedingt weiterlesen, denn vielleicht haben Sie etwas Interessantes verpasst, das sich direkt hinter Ihrem Gartenzaun ereignet hat. Hier finden Sie kleinere und größere Geschichten, über die in der Schule, im Verein oder eben in der Nachbarschaft gesprochen wird. Sie haben selbst etwas Besonderes erlebt oder gesehen? Dann rufen Sie an 05151/200404 schicken eine E-mail (U.Truchsess@dewezet.de) oder einen Brief (Redaktion Deister- und Weser-Zeitung, Baustraße 44, 31785 Hameln). Oder werden Sie selbst zum Reporter: Unter wesio.de stellen Sie ihre Bilder, Texte oder Videos direkt ins Internet.

veröffentlicht am 21.04.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 21:41 Uhr

Die Fahnenfreunde Haddessen inspizierten die Masten auf Standfes

Wie jedes Jahr seit 1992, werden in Haddessen die aufgestellten Fahnenmasten auf ihre Standfestigkeit geprüft. 17 Fahnenfreunde nahmen an der Begehung teil. Es wurden zum Teil leichte Mängel festgestellt, die aber nicht unfallrelevant sind. Der Abschluss wurde, wie es sich unter den Fahnenfreunden gehört, mit einem Imbiss und einem Glas Bier bei Robert Wollnik in der Haddostraße vollzogen.

Dass Skat und Knobeln spannend sein können,sobald attraktive Preise winken, das bewies die Veranstaltung des Junggesellenclubs Reinerbeck. Immerhin gab es ein ganzes Schwein, aufgeteilt in Portionen, zu gewinnen. Dementsprechend deftig wurden auch die Skatkarten und die Knobelbecher von den 50 Bürgern aus Reinerbeck und Reine auf die Tische gedroschen. Als glückliche Sieger beim Skat gingen Ehlert von Hasseln mit 765 Punkten, Heinz Dörries mit 686 und Frank Michaelis mit 656 Punkten nach Haus. Beim Knobeln schaffte Vero Siebecke mit 882 Augen den ersten Platz, gefolgt von Kerstin Hartje mit 864 Augen und Diana Jürtens-Kreis mit 862 Würfelaugen.

Vor 50 Jahren hatte Karl-Heinz Dreyer sein Abschlusszeugnis in der Hand und kehrte der Schule den Rücken. Rund 20 Schulabgänger von 1960 der Wilhelm-Raabe-Schule trafen sich jetzt erstmals zum Klassentreffen. Damen fehlten in der Runde; denn damals wurden Mädchen und Jungen nicht gemeinsam unterrichtet. Mit ihrem Wunsch, ihre alte „Penne“ zu sehen, stießen sie bei Werner Schmidt, dem heutigen Rektor der Schule, auf offene Ohren. Die Risse im Steinbelag der Flure waren noch dieselben, Rektorat und Lehrerzimmer an selber Stelle wie früher. Doch das ehemalige Klassenzimmer war kaum wiederzuerkennen. Helles Sonnenlicht flutete durch die großen Fenster auf spiegelblanke, moderne Schülertische. Beeindruckend empfanden die Ehemaligen die Begegnung mit Schülern der zehnten und einer neunten Klasse. Die Englischlehrerin, Frau Gebhard, führte eine der Besuchergruppen in ihre Klasse. Ein Schüler überraschte mit einer Bitte: „Sie sehen so aus, als könnten Sie singen! Bitte, singen Sie ein Lied für uns, das sie hier gelernt haben!“ Die Gäste mussten passen. Doch einer der ehemaligen Schüler half aus mit einem einfühlsam vorgetragenen Gedicht. Das Pausenzeichen blieb ungehört – so lebendig verliefen die Gespräche zwischen den Alten und den Jungen.

Die DLRG bereitet sich auf die neue Rettungssaison vor.
  • Die DLRG bereitet sich auf die neue Rettungssaison vor.
Gemeinsam kann Aufräumen Spaß machen und fördert die Gemeinschaf
  • Gemeinsam kann Aufräumen Spaß machen und fördert die Gemeinschaft, wissen die Bürger in Baarsen.
Klangröhren beeindruckten die Besucher der Niels-Steensen-Schule
  • Klangröhren beeindruckten die Besucher der Niels-Steensen-Schule.
Generationen im Gespräch: Beim Klassentreffen in der Wilhelm-Raa
  • Generationen im Gespräch: Beim Klassentreffen in der Wilhelm-Raabe-Schule sprechen die Ehemaligen mit den jetzigen Schülern.
Die DLRG bereitet sich auf die neue Rettungssaison vor.
Gemeinsam kann Aufräumen Spaß machen und fördert die Gemeinschaf
Klangröhren beeindruckten die Besucher der Niels-Steensen-Schule
Generationen im Gespräch: Beim Klassentreffen in der Wilhelm-Raa

Um auch in diesem Jahr einen reibungslosen Wasserrettungsdienst (WRD) an und auf der Weser gewährleisten zu können, bereitete sich die Hamelner DLRG auf die Wachsaison vor. 25 Bootsgäste lernten den richtigen Umgang mit Rettungsgeräten, Rettungsbooten und Erste-Hilfe-Maßnahmen. Auch Knotenkunde, Flagge-hissen und die Bedienung von Funkgeräten wurden erlernt. „Großer Wert wird auch auf die Teamfähigkeit gelegt“, sagt Friederike John. So zählte gemeinsames Grillen mit anschließendem Lagerfeuer zum Rahmenprogramm.

Zur Müllsammelaktion fanden sich fleißige Helfer in Baarsen. Mit vereinten Kräften machten sich die Freiwilligen daran, die Wirtschaftswege, die Ortsdurchfahrt und die Blumenbeete von Unrat und den Spuren des Winters zu befreien, berichtet Petra Lauer. „Da wir uns in Baarsen regelmäßig übers Jahr verteilt zu diversen Dorfputzaktionen treffen und erfreulicherweise durchschnittlich 15 Helfer aller Altersklassen mitmachen, ist alles meist gut in Schuss“, freute sich Ortsvorsteher Paul von der Heide und dankte allen Mitwirkenden. Abschließend saßen alle beim Mittagessen noch gemütlich zusammen – schön, dass auch ein so kleiner Anlass genügt, um die Dorfgemeinschaft zu fördern. Am 8. Mai gibt’s wieder ein Treffen um 9.30 Uhr an der Mehrzweckhalle. Werner Fischer, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Baarsen, freut sich über jeden Neueinsteiger und Nachahmer in anderen Orten!

„Zuschauen und mitmachen“ hieß es am Tag der offenen Tür der katholischen Niels-Stensen-Schule. Künftige Grundschüler und ihre Eltern konnten wählen zwischen Computer, Frühenglisch, Basteln, Musik, Deutsch, Verkehrserziehung und Werken. Der Musikunterricht mit Boomwhackers (Klangröhren) war am meisten gefragt. Schulleiter Thomas Krumschmidt stand als Ansprechpartner zur Verfügung und ist auch telefonisch zu erreichen für Eltern, die den Tag der offenen Tür verpasst haben.

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