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Ringreiten bei den Islandpferden vom Blutbachtal

Extrapunkt für Kostümierte

Hessisch Oldendorf. „Egal, wie ihr es anstellt – Hauptsache, ihr trefft den Ring.“ Unter diesem Motto fand das 8. Ringreiten bei den Isländern vom Blutbachtal in Hessisch Oldendorf statt.

Die Reiterspiele begannen am frühen Vormittag mit dem „Ringreiten“. Zuerst starteten die jüngsten Teilnehmer, die im Schritt die an Holzrittern aufgehängten Ringe mit ihrer Lanze aufspießen mussten. Einen Extrapunkt bekam jeder, der hierbei mit einem entsprechenden Kostüm teilnahm.

veröffentlicht am 14.10.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 14:21 Uhr

Die Reiterspiele begannen am frühen Vormittag mit dem Ringreiten

Die fortgeschrittenen Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen waren dann gefordert, die Ringe in der schnelleren Gangart Trab oder Tölt zu treffen, wobei der Tölt als der vierte Gang der Islandpferde es den Reitern ermöglicht, bei ruhigem Sitz die Lanze zu führen. Was so einfach aussah, erforderte von den Reitern viel Konzentration, und nicht bei allen landeten die Ringe auf der Lanze.

Wasserbecken als Herausforderung

Während der Mittagspause konnten sich alle bei leckerem Gegrilltem, Salaten und einem üppigen Kuchenbuffet stärken, bevor danach die allgemeinen Geschicklichkeitsaufgaben anstanden, bei denen Pferd und Reiter in einem Trail-Parcours zeigen konnten, wie gut sie miteinander harmonierten.

Da gab es beispielsweise eine Holzwippe, die gemeinsam überwunden werden musste, oder das geschlossene Holzgatter, bei dem die Aufgabe darin bestand, mit dem Pferd hindurchzugehen, ohne das Tor beim Öffnen und Schließen loszulassen.

Die größte Herausforderung für alle Starter war ein Wasserbecken, und es gelang nur fünf Reitern, ihre Pferde durch das Nass zu bringen. Beim Wäscheaufhängen wurden die hausfraulichen Fähigkeiten überprüft, doch nicht jeder Isländer hatte Lust, geduldig stehen zu bleiben.

Am Ende dieses ereignisreichen Tages fand die Siegerehrung statt. Alle Teilnehmer bekamen eine Medaille und interessante Sachpreise, die sich jeder entsprechend seiner Platzierung aussuchen durfte. Die Sieger waren: Kinderklasse „Schritt“ Nina Nickeleit, Kinderklasse „Trab“ Jost Ullrich und bei den Erwachsenen Tobias Sander.



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