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Behörde will Ampelschaltung an der Kreuzung "Drei Steine" neu justieren / Probleme mit A 2-Umleitungsverkehr

Extralange Grünphasen für schnelleren Stauabbau

Bad Nenndorf (rwe). Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr will angesichts des Dauerstaus auf der Bundesstraße 65 und der Rodenberger Allee die Ampelkreuzung "Drei Steine" ein weiteres Mal optimieren. Sie greift einen Vorschlag des Landkreises auf und denkt daran, für den Autobahn-Umleitungsverkehr in Richtung Stadthagen und Rodenberg zusätzliche Grünphasen einrichten. Ähnliches wäre für die Rodenberger Allee in Bad Nenndorf denkbar.

veröffentlicht am 06.10.2007 um 00:00 Uhr

Die Suche nach einer optimalen Schaltung für die überlastete Kreuzung vergleicht Markus Brockmann gerne mit einer zu kurzen Decke. "Egal an welcher Seite wir ziehen, einer hat immer kalte Füße", sagt der Leiter der Straßenbauverwaltung in Hameln. Die derzeitige Situation mit den Dauerstaus auf der Rodenberger Allee und der B 65, auf der die Autos in Spitzenzeiten bis zur Bückethaler Landwehr stehen, mache deutlich, wie wichtig der Umbau des Knotenpunktes sei. Dennoch werde das Amt in Abstimmung mit dem Landkreis nun versuchen, die Ampelelektronik zu "optimieren". Es ist nicht das erste Mal, dass die Behörde die Anlage neu justieren muss. Bereits dreimal wurde die Ende 2006 geänderte Schaltung überarbeitet. Damals erhielt die Ampel auf Rodenberger Allee in beide Richtungen zusätzliche Grünpfeile nach links - aus Sicherheitsgründen. Nach Rücksprache mit Hersteller Siemens ließe sich nun abhängig vom Umleitungsverkehr von der A 2 die Grünphase in Richtung Stadthagen zu Lasten des gegenläufigen Stromes verlängern. Die Anlage könnte mitunter solange den Weg frei geben, bis die Autos abgeflossen sind. "Aber die anderen müssten warten", sagt Brockmann. Ähnliches ließe sich für die Rodenberger Allee stadtauswärts schalten, wenn sich dort wieder lange Schlangen bilden. Verschiedene Szenarien sollen zunächst simuliert werden.



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