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6. Schaumburger Erbrechtstage - auch Krankheiten und ihre Folgen sollten unbedingt bedacht werden

Experte fragt: "Morbus Alzheimer - unser aller Zukunft?"

Bückeburg (rc). "Morbus Alzheimer - unser aller Zukunft?". Dieser Frage wird derÄrztliche Direktor des Dresdener St.-Marien-Krankenhauses, Dr. Friedemann Ficker, im Rahmen der 6. Schaumburger Erbrechtstage nachgehen. Sein Vortrag findet am Donnerstag, 1. Februar, um 19.30 Uhr im Großen Rathaussaal in Bückeburg statt. Passend zum Thema wird anschließend die Rechtsanwältin Dr. Constanze Trilsch zum Thema "Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung" referieren

veröffentlicht am 16.01.2007 um 00:00 Uhr

Friedemann Ficker

Kostenlose Eintrittskarten gibt es bei der Sparkasse sowie in den Geschäftstellen unserer Zeitung. Initiatoren und Organisatoren der Erbrechtstage sind Sparkasse in Schaumburg, der Rintelner Rechtsanwalt Sven Wilkening als Vertreter des Deutschen Erbrechtsforums sowie Schaumburger Zeitung und Schaumburg-Lippische Landes-Zeitung. Wie Dr. Ficker vorab ausführte, nehmen Demenzerkrankungen in Deutschland in einem "erschreckenden Maße" zu. 1,6 Millionen Bundesbürger würden darunter leiden, jährlich kämen rund 250 000 Neuerkrankte dazu. Im Vortrag werden die Krankheitssymptome, die möglichen Entstehungsbedingungen für Alzheimer-Erkrankungen genannt sowie Therapiechancen aufgezeigt. Zudem werde über Strategien des Umgangs mit Demenzkranken referiert. Dazu gehörten auch Fragen von Vorsorgevollmacht oder Betreuung. Außerdem wird über eine mögliche Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Alzheimer-Erkrankungen bei jedem Menschen, abhängig von früheren Erkrankungen, genetischen Belastungen oder Lebensbeeinträchtigungen referiert. Dr. Ficker, Jahrgang 1943, leitet in Dresden die Fachklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie. Neben diversen Dozenturen an mehreren Universitäten hat er sich einen Namen mit der Verfassung von 80 Publikationen sowie dem Halten von über 650 Fachvorträgen gemacht. Die Themen: Sozialpsychiatrie, Alterspsychosen, Depressionstherapie, Krankheitsbewältigung oder Psychotherapie in der Psychiatrie. Dr. Constanze Trilsch wird die drei unterschiedlichen Arten von Vollmachten vorstellen. Die Unterschiede zwischen Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Betreuungsvollmacht werden dargelegt und die einzelnen Vollmachtsformen detailliert erklärt sowie Vor- und Nachteile, Unklarheiten und Gesetzeslücken aufgezeigt. Dr. Constanze Trilsch, Jahrgang 1963, ist seit 1988 Rechtsanwältin in Dresden und seit 1992 ausschließlich auf dem Gebiet des Erbrechts tätig, was sich in zahlreichen Veröffentlichungen in der Fach- und Tagespresse sowie eine umfangreiche Vortragstätigkeit in Sachen Erbrecht dokumentiert hat.

Constanze Trilsch
  • Constanze Trilsch

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