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Regierung agiert hilflos

Existenzen werden vernichtet

Gestern waren wir noch schnell in unserem Lieblingslokal essen, vielleicht ein letztes Ma(h)l?

veröffentlicht am 08.11.2020 um 21:44 Uhr

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Zu: „Lockdown: ,Die Verzweiflung ist riesengroß“, vom 30. Oktober


Wieviele „Lockdowns“ wird es noch überstehen mit seiner überschaubaren Zahl an kleinen Tischen, nun noch ausgedünnt, um die Verbreitung eines Virus, das bei wohlwollender Zählung in Deutschland dieses Jahr etwa halb so viele Tote wie der Brustkrebs gefordert hat?

Wenn eines in der Erklärung Frau Merkels zu den am 28. Oktober verkündeten Anti-Corona-Maßnahmen offenbar wurde, dann die Hilflosigkeit der Bundesregierung in der Einschätzung und Bekämpfung dieser Atemwegserkrankung. Die bezüglich des Infektionsgeschehens relativ ruhigen Sommermonate wurden nicht genutzt, um ein spezifisch auf die besonders gefährdeten Bevölkerungsteile zugeschnittenes Schutzprogramm auszuarbeiten und umzusetzen, damit Herdenimmunität aufgebaut werden und das Leben der Mehrheit weitgehend unbeeinträchtigt weitergehen kann. Hinweise und Empfehlungen dazu lagen von medizinischen Institutionen und renommierten Wissenschaftlern vor, wurden aber nicht beachtet. Stattdessen werden die Bürgerrechte ohne parlamentarische Legitimation und zeitliche Begrenzung immer weiter beschnitten, Existenzen selbstständiger Gewerbetreibender und Kulturschaffender großflächig vernichtet. Mit welchem Ziel? Um „uns“ vor der Ansteckung mit einer Krankheit zu schützen, deren Todesrate bislang nicht über der einer normalen Influenza liegt? Mittlerweile kann man nur auf die dritte Welle hoffen – die Klagewelle vor den Gerichten.



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