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EWR-Stele zurzeit tabu

Stadthagen (sk). Die Stele auf dem Marktplatz, materieller Bestandteil des gescheiterten Projekts "Erlebniswelt Renaissance" (EWR), wird vorerst im Marktbild bleiben und eventuell mit neuer Software reaktiviert. Dies hat Udo Jobst, Vorsitzender des Vereins "Renaissance Stadthagen", während der Hauptversammlung des Vereins auf Nachfrage von Versammlungsteilnehmern erklärt.

veröffentlicht am 02.02.2008 um 00:00 Uhr

Die EWR-Stele in Stadthagen.

Die Stele war erster Vorbote des EWR-Projektes in Stadthagen und wurde bereits im Oktober 2002 feierlich enthüllt. Allerdings: Wie etliche technische EWR-Elemente funktionierte die Informationsstele, auf deren Bildschirm einst per Knopfdruck architektonische und künstlerische Schätze der Renaissance gezeigt wurden, nur zeitweise. Schließlich wurde das System abgeschaltet. Zurzeit glänzt der elegante Quader ausschließlich mit seinen äußeren Attributen: italienischer Sandstein hinter Plexiglas. Was mit dem technikgefüllten Monument passieren soll, muss sich in künftigen Tagen entscheiden. Zurzeit verhindern vertragliche und juristische Aspekte der EWR-Abwicklung einen Zugriff auf das Monument.



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